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Schömberg "In letzter Zeit vom Pech verfolgt"

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Vorstand Achim Renner (rechts) zeichnet Bozo Hlapcic (von links), Folkhart Knoll, Christa Kusterer, Monika Linder, Oliver Marquardt und Sabine Theurer für 25 Jahre Treue zum TSV Schwarzenberg aus. Foto: Biermayern Foto: Schwarzwälder Bote

Wildschweine, Stromausfall beim Flutlicht und ein Sturmschaden am Dach des Vereinsheims. Die Saison beim TSV Schwarzenberg lief abseits des Platzes nicht sonderlich rund. Dafür geht es dem Verein finanziell und sportlich blendend.

Schömberg-Schwarzenberg. Mit einigen Widrigkeiten hatte der TSV Schwarzenberg im vergangenen Jahr zu kämpfen. Naturgewalten, wilde Tiere, fehlende Jugendspieler oder Datenschutzverordnungen forderten den Verein heraus. Trotzdem zog Vorstand Achim Renner auf der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz.

Zu Beginn bedankte sich Vorstand Renner bei Sponsoren, Betreuern und Helfern für ihr Engagement im Verein. Ohne dies seien die vielfältigen Angebote und Veranstaltungen nicht zu stemmen. "Wir sind in letzter Zeit leider etwas vom Pech verfolgt", blickte er zurück. Im vergangenen Jahr war im Spiel gegen Tiefenbronn das Flutlicht ausgefallen, was einen Spielabbruch zur Folge hatte. Eine genauere Untersuchung hat mittlerweile Licht ins Dunkel gebracht. "Die Zuleitung zum Sportgelände ist marode. Die EnBW hat uns aber zugesagt dies zeitnah instandzusetzen", erklärte Renner.

Vor Kurzem ging es dann auf dem Sportplatz wild zu, allerdings anders als erhofft. Nicht die Fußballer des Vereins, sondern Wildschweine tobten sich auf dem Platz aus. Das Ergebnis war ein umgegrabenes Grün und ein Sachschaden von 3000 Euro (wir berichteten). Der Platz ist immer noch unbespielbar, was sich aber bald ändern soll. "Wir werden den Platz jetzt einzäunen, damit uns sowas in Zukunft nicht mehr passiert", kündigte Renner an, sich nun gegen künftige Wildschweinattacken zu wappnen. Der 35 000 Euro teure Zaun wird von der Gemeinde mitfinanziert, wie der Vorstand dankend bekannt gab. Der Zaun habe laut Renner einen weiteren Vorteil: Die Plätze des TSV dienten nicht mehr als Schwarzenberger Hundeklo.

Und um die Misere abzurunden hatte vor Kurzem ein Sturm das Vereinsheim beschädigt. Teile des Dachs seien abgedeckt worden. "Auch hier kümmern wir uns um eine Reparatur", so Renner. Man müsse sich aber allgemein darauf einstellen, in den nächsten Jahren in das Vereinsheim zu investieren. In den 1980er-Jahren gebaut, stünden naturgemäß einige Instandsetzungsarbeiten an.

Jugendsportfest erfolgreich

Ein Erfolg war aber das Jugendsportfest. "Wir hatten dieses Jahr auch zum ersten Mal mit dem Wetter Glück", berichtete Organisator Markus Bauspieß. Ein besonderer Dank gelte Familie Hoffmann, die ihn tatkräftig unterstützt habe. Das Elfmeterturnier habe dieses Mal eine Woche zuvor stattgefunden, um die Abläufe zu erleichtern.

Die Jugend gehört allerdings auch zu den Sorgenkindern des TSV. Trotz Spielgemeinschaften mit den Nachbarorten musste der Spielbetrieb der B- und D-Jugend eingestellt werden. Die A-Jugend wird nach dieser Saison mangels Spielern abgemeldet. Die C-Jugend tritt im Flex-Modus an. Diese Mannschaft war eigentlich erfolgreich in die Saison gestartet. Aufgrund eines Eklats bei einem Hallenturnier verließen aber mehrere Spieler und ein Trainer die Mannschaft. "Wir müssen die Jugenden wieder attraktiver machen", forderte Jugendleiter Hubert Schleeh. Eine Möglichkeit wäre, noch mehr Orte und Vereine in die Spielgemeinschaft aufzunehmen.

Immerhin bei den Aktiven sieht die Lage besser aus. In der Spielgemeinschaft mit Unterreichenbach erreichten beide Mannschaften in ihren Ligen in der abgelaufenen Saison jeweils einen respektablen achten Platz, berichtete Abteilungsleiter Björn Faas. Diese Saison laufe es sogar noch besser. "Aktuell steht unsere Erste auf dem dritten Platz", so Faas. Der mögliche Aufstieg am Saisonende wurde von den Anwesenden wohlwollend zur Kenntnis genommen.

Die Altherren-Mannschaft erfreue sich großer Beliebtheit. Man trainiere das ganze Jahr, bestreite Freundschaftsspiele und nehme an Turnieren teil. Finanziell geht es dem Verein gut: 2018 wurde ein Überschuss von rund 3000 Euro erwirtschaftet. Bei der anschließenden Wahl wurde Kassier Ralf Nonnenmann dementsprechend wieder gewählt. Auch Vorstand Achim Renner, der dritte Jugendleiter Martin Hofmann, Fußball-Abteilungsleiter Björn Faas, Kassenprüfer Jürgen Kusterer und die Beisitzer Philipp Kommerau, Sebastian Linder und Tobias Renner wurden in ihren Ämtern bestätigt. Jugendleiter Hubert Schleeh stand aus beruflichen Gründen nicht zur Wiederwahl. Dieser Posten bleibt vorerst unbesetzt und wird kommissarisch von Andreas Rochholz übernommen.

Elferturnier im Sommer

Abschließend konnte Renner noch zehn Mitglieder für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft auszeichnen. In diesem Jahr richtet der TSV im September wieder das Jugendsportfest aus. Im Juni kurz vor den Sommerferien können sich Hobbykicker zudem beim Elfmeterturnier in Schwarzenberg messen.

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