Die "Allmandhütte" soll den kleinen Besuchern des künftigen Waldkindergartens Schömberg Unterschlupf bieten. Foto: Fisel Foto: Schwarzwälder-Bote

Bürgermeister Matthias Leyn leitet erste Gemeinderatssitzung / Trägerverein als Vertragspartner

Von Andrea Fisel

Schömberg. Der Dank an die Mitglieder des Gemeinderats, allen voran an den ersten Bürgermeister-Stellvertreter Joachim Zillinger, stand für Matthias Leyn bei seiner ersten öffentlichen Gemeinderatssitzung im Schömberger Rathaus an allererster Stelle.

"Sie waren immer und jederzeit ein guter Ansprechpartner – doch nicht nur für mich, sondern auch für alle Mitarbeiter in der Verwaltung", bestätigte der neu eingesetzte Amtsinhaber seinem Vertreter im Hinblick auf dessen Verdienste für die Gemeinde während der vergangenen sechs Wochen.

Im Anschluss ging es zügig zu den einzelnen Punkten der Tagesordnung über. Die Einrichtung eines Waldkindergartens in Schömberg war bereits durch den Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss befürwortet worden (wir berichteten).

Jetzt segnete der Gemeinderat das Vorhaben ab. Auch den weiteren Empfehlungen des Ausschusses bezüglich kommunaler Bedarfsplanung und anteiliger Übernahme der Betriebskosten stimmte das Gremium zu.

Das "Räubernest" für Kinder ab drei Jahren wird sich voraussichtlich im Distrikt "Reutte" des Gemeindewalds Schömberg befinden. Der Bereich rund um die "Allmandhütte", eine rustikale, halb offene Holzhütte, liegt auf Gemarkung Bieselsberg innerhalb des Forstreviers von Förster Dominik Dast.

Die Zufahrt soll über den "Wasserweg" erfolgen, der in ungefähr 300 Meter Entfernung auf die Kreisstraße 4316 trifft.

In Kürze werde nun der Vertrag mit dem Trägerverein ausgearbeitet, vor seinem endgültigen Abschluss jedoch noch einmal dem Gemeinderat vorgelegt, informierteLeyn. Der Waldkindergarten könne dann im Oktober starten, 19 Interessenten hätten sich laut Informationen der Verwaltung bereits gemeldet.

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