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Schömberg In Afrika Versorgung verbessern

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Für den Verein "Essipong – Medizinische Hilfe für Ghana" machen sich in Schömberg stark (von links): Heiko Sauer, Bürgermeister Matthias Leyn, Martin Hackenberg, Michael Heinold, Pfarrer John Kennedy Mensah, Carsten und Monika Sternberg sowie Christian Hackenberg. Foto: Fisel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Andrea Fisel

Schömberg/Bad Wildbad. "Wir schließen Sie in unser Gebet ein", verspricht John Kennedy Mensah den Spendern vom Lions Club Bad Wildbad bei der Übergabe eines Schecks in Höhe von 3000 Euro für den Verein "Essipong".

Könnte ein Dank herzlicher erwiesen werden? Wohl kaum, vor allem wenn diese Worte aus dem Munde eines Geistlichen kommen. Mensah, der nach vielen in Europa verbrachten Studien- und Berufsjahren zuletzt als Pfarrer der katholischen Seelsorgeeinheit Oberes Enztal wirkte, verbringt derzeit einen mehrwöchigen Aufenthalt in Süddeutschland.

Inzwischen hat Mensah eine Professur an der Katholisch-Theologischen Fakultät Tamale in seinem Heimatland Ghana inne.

Während eines Besuches bei seiner früheren Wirkungsstätte, der katholischen Kirchengemeinde Schömberg, bekam "Pfarrer John", wie er hier von seinen früheren Gemeindegliedern vertrauensvoll genannt wird, besagte Spende von Lions Club Präsident Michael Heinold und Clubmaster Heiko Sauer überreicht. "Es ist eine Besonderheit für unseren Club, dass wir ohne die internationale Club-Gemeinschaft ein Projekt außerhalb Europas unterstützen", unterstrich Mitgliedsbeauftragter Martin Hackenberg.

Das Hilfsprojekt "Essipong", benannt nach dem Heimatort Pfarrer Mensahs, einem Stadtteil der drittgrößten ghanaischen Stadt Sekondi-Takoradi, wurde im September 2015 in Bad Wildbad ins Leben gerufen. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die medizinische Versorgung der armen Bevölkerungsschichten in der Region um Essipong zu verbessern, insbesondere deren Unterversorgung mithilfe medizinischer Diagnosegeräte zu mindern. Ferner unterstützt er den Bau und den Betrieb eines medizinischen Diagnosezentrums in Essipong.

Ärzte arbeiten ehrenamtlich

Die Tätigkeit des Diagnosezentrums wird in enger Kooperation mit dem nahegelegenen staatlichen Krankenhaus und den niedergelassenen Ärzten gesehen. Das medizinische Personal des Zentrums besteht aus ehrenamtlich tätigen Ärzten und Schwestern. Auch deren Fortbildung sowie die Schulung für die Bedienung der Geräte werden vom Verein unterstützt. Für die technische Betreuung der Geräte wurde ein Fachmann gewonnen.

Monika und Carsten Sternberg, Vereinsmitglieder aus der katholischen Kirchengemeinde Enzklösterle, sahen auch den immateriellen Wert der Spende. "Sie hilft, die Arbeit unseres Vereins bekannt zu machen und dient zugleich als Vertrauensbeweis", waren sie überzeugt. "Ich verspreche euch, dass die Spende verantwortungsvoll vor Ort verwendet wird", bestätigte Mensah, woraufhin Christian Hackenberg als zweiter Kirchengemeinderatsvorsitzender die Schlussworte fand: "Vergelt’s Gott!"

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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