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Schömberg Haushalt trotz Corona in der Spur

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Kämmerer Jan-Phillip Saur Foto: Schwarzwälder Bote

Trotz der Corona-Pandemie, unvorhergesehenen Ausgaben und verschiedener Einnahmeverluste kann der Haushaltsplan 2020 der Stadt Schömberg eingehalten werden. Dies ist das Fazit der Stadtverwaltung in ihrem Zwischenbericht.

Schömberg. Kämmerer Jan-Phillip Saur hatte die Haushaltszahlen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats präsentiert. Laut Plan ist im Ergebnishaushalt ein positives Ergebnis von 122 700 Euro einkalkuliert bei Einnahmen von rund 10,3 Millionen und Aufwendungen von rund 1,2 Millionen Euro.

Nach dem bisherigen Stand wird die Stadt mit 2,56 Millionen Euro rund 100 000 Euro weniger als geplant bei der Einkommensteuer erhalten. Mit höheren Einnahmen von 50 000 Euro rechnet der Kämmerer bei den Schlüsselzuweisungen und der Investitionskostenpauschale. Diese sollen rund 2,5 Millionen Euro betragen. Auch der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer wird etwas höher ausfallen. Das Aufkommen aus der Gewerbesteuer wird für dieses Jahr mit 1,43 Millionen Euro angegeben; geplant waren 1,4 Millionen. Deutlich zurückgehen werden dagegen die Erlöse aus dem Holzverkauf. Statt geplanten 190 000 Euro werden es wohl nur rund 82 000 Euro sein.

An Dividenden nimmt die Stadt 46 000 Euro vom Überlandwerk Eppler und rund 19 000 Euro von der EnBW ein.

Bei den Aufwendungen wird sich die Gewerbesteuerumlage leicht erhöhen; die Umlage für den Gemeindeverband Oberes Schlichemtal wird mit 182 000 Euro um rund 30 000 Euro über dem Planansatz liegen.

Im Finanzhaushalt hat die Stadt für den Ausbau des Schörzinger Kindergartens einen Zuschuss aus dem Ausgleichstock in Höhe von 190 000 Euro erhalten; beantragt waren 192 500 Euro.

In dem Haushaltsbericht heißt es weiter, dass Mittel für die Sanierung des Schulzentrums in diesem Jahr nicht benötigt werden. Die Maßnahme werde über einen Kredit finanziert, der den Mitgliedsgemeinden 2022 in Rechnung gestellt werde. Mehrausgaben gebe es bei der Breitbanderschließung.

Der Haushaltsplan 2020 enthält laut der Stadtkämmerei eine Kreditermächtigung in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Bisher sei aber noch keine Kreditaufnahme getätigt worden. Auch Kassenkredite seien noch nicht angefallen.

Fazit der Verwaltung: "Es scheint so, dass die Haushaltsplanung eingehalten werden kann." Dies sei nicht zuletzt dem Land zu verdanken, das die Gemeinden unterstützt habe. Inwieweit das Land auch in den kommenden Jahren helfen könne, wolle und werde, sei derzeit völlig offen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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