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Schömberg Gesundheitsort in der geografischen Mitte des Kneippbundes

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Der Landesvorstand des Kneippbundes Baden-Württemberg mit dem Vorsitzenden Hans-Georg Eisenlauer (rechts), inspizierte mit Bürgermeister Matthias Leyn (links) und dem Kneippverein Nordschwarzwald die Kräuterschnecke im Kurpark. Foto: Touristik & Kur Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg. Nach Monaten der Pandemie-Einschränkungen tagte kürzlich auch wieder der baden-württembergische Landesvorstand des Kneippbundes. In Schömberg, der geografischen Mitte der Mitglieder, lernte das Gremium zugleich den noch jungen "Kneippverein Nordschwarzwald" kennen, heißt es in einer Mitteilung.

"Kneippen hat Zukunft im Naturheilverfahren und die Mitgliederzahlen unseres Vereins steigen", unterstrich dessen Vorsitzender Christoph Eck. Nicht ohne Stolz verwies er auf fünf Kneipp-Anlagen in der Glücksgemeinde und das Alleinstellungsmerkmal Schömbergs als Kneipp-Kurort im Landkreis Calw.

Wöchentliche Aktion wieder angelaufen

Während das erste Jahr seit Gründung des Vereins durch zahlreiche Formalien und die Corona-Pandemie geprägt gewesen sei, nähmen die konkreten Angebote nun langsam Fahrt auf. So sei die wöchentliche Aktion "Barfuß im Kurpark" mit Abschluss im Kneipp-Becken unter Leitung der Co-Vorsitzenden Christl Schlag gestartet.

"Schömberg ist durch seine außergewöhnlich gute Luft, die Hugo Römpler entdeckte, bekannt geworden und hat sich als Gesundheitsort entwickelt", fasste Bürgermeister Matthias Leyn in seinem Grußwort zusammen. Vor allem der frühere Bürgermeister Manfred Brugger sowie der damalige Kurdirektor Bernd Suppus hätten sich dem Thema Kneipp gewidmet und 1988 nicht nur das Prädikat erwirkt, sondern auch einen Verein gegründet. Bürgermeister-Wechsel und wandelnder Zeitgeist ließen Kneipp in Vergessenheit geraten und auch der Verein löste sich schließlich 2009 auf. Dennoch, so Leyn, hinterließ er seine Spuren, floss doch das Restvermögen in die Kräuterschnecke im Kurpark.

"Wir sind froh, dass der Kneippverein Nordschwarzwald seinen Sitz in Schömberg hat und haben die Unterstützung der Gemeinde zugesagt, zumal wir glauben, dass wieder ein Bewusstsein dafür und Wertschätzung der Angebote vor Ort vorhanden ist", resümierte Leyn die neue Belebung einer gewachsenen Tradition, die sich unter anderem in der Pflege der Anlagen zeige. Nicht zuletzt die Pandemie-Erfahrung habe Achtsamkeit der Menschen, körperliches und gesundheitliches Bewusstsein geschärft.

"Zusammen mit dem Gemeinderat haben wir nachhaltigen Tourismus im Fokus", berichtete der Bürgermeister von den Projekten Aussichtsturm und Heilwald.

Praktik sei gut für das Immunsystem

Hans-Georg Eisenlauer, Kneippbund-Landesvorsitzender, würdigte das Zusammenspiel der Gemeinde mit dem Verein. Er bekräftigte ebenfalls die aus Corona-Erfahrung zu ziehende Lehre. "Kneippen ist gut für die Stärkung des Immunsystems und bildet eine Voraussetzung für Kompakt-Kuren", regte er an.

Insgesamt zeichne sich der Verein durch engagierte und zertifizierte Mitstreiter aus, stellte Doris Fritz fest. "Wir haben hier das Novum, vor Ort in den verschiedenen Gemeinden um je einen Gesundheitstrainer zu wissen", zollte die stellvertretende Landesvorsitzende und Geschäftsführerin des Kneippbundes Respekt. Im kommenden Jahr bietet der Kneippbund in Schömberg eine einwöchige Mentorenausbildung an.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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