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Schömberg Generationenwechsel: Eine Ära geht zu Ende

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Die beiden Ausscheidenden, Kommandant Rüdiger Keller (Mitte) und sein Stellvertreter Uwe Wentsch (rechts), mit Oliver Maisenbacher (links)." Fotos: Feuerwehr Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg-Bieselsberg. Bei der diesjährigen Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bieselsberg stand der anstehende Führungswechsel im Vordergrund. Rüdiger Keller legte nach mehr als 25 Jahren sein Amt als Abteilungskommandant nieder. Er prägte somit eine ganze Generation lang die Feuerwehr. Auch sein Stellvertreter Uwe Wentsch, seit 2016 im Amt, stellte sich nicht mehr zur Wahl. So sollte sich noch am selben Abend ein Generationenwechsel ereignen. Zunächst jedoch begrüßte Kommandant Keller zum letzten Mal seine Gäste, unter anderem waren dies: Bürgermeister Matthias Leyn, Gesamtkommandant Rainer Zillinger, Ortsvorsteher Michael Nothacker und der gesamte Ortschaftsrat, Obmann der Alterswehr Eberhard Maletsch, sowie alle Feuerwehrkameraden. Besonders freute sich Keller über die anwesenden Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

In seinem Jahresbericht ging er auf die Entwicklung des Mannschaftsstands sowie die geleisteten Übungen und Einsätze ein. Zum Jahresbeginn 2020 verzeichnet die Abteilung mit einem Austritt und zwei Neuverpflichtungen derzeit 29 aktive Wehrmitglieder mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren. Die Feuerwehr Bieselsberg wurde 2019 zu insgesamt acht Einsätzen gerufen. Hierbei handelte es sich unter anderem um mehrere technische Hilfeleistungen wie umgestürzte Bäume, oder aber auch Menschenrettung und Patientenversorgung.

Auf der Tagesordnung standen Neuwahlen

Zum Schluss seines Berichtes bedankte sich Keller für die vergangenen 25 Jahre für die Zusammenarbeit mit seinen insgesamt vier Stellvertretern während der Amtszeit, der Gemeinde, Gesamtkommandant Rainer Zillinger, den Ausschussmitgliedern und der Mannschaft der Abteilung Bieselsberg. In seinem Bericht ging Schriftführer Franz Nothacker im Anschluss auf alle Geschehnisse des vergangenen Feuerwehrjahres ein. Unter anderem berichtete er über die Einsätze der Feuerwehr. Kassier Christian Diener informierte die Versammlung über die Ausgaben sowie Einnahmen der Abteilung und wurde daraufhin einstimmig entlastet.

Auch Neuwahlen standen auf der Tagesordnung. Bei der Wahl zum Abteilungskommandanten ließ sich Diener aufstellen. Als die beiden Stellvertreter standen Robin Kusterer und Philip Wüst zur Wahl. Alle drei wurden mit eindeutigem Ergebnis durch die anwesenden wahlberechtigten Kameraden in ihrem Amt bestätigt. Als Mitglied in den Gesamtausschuss wurde Robin Kusterer gewählt. Kassenprüfer wurden Tobias Wüst und Thomas Wohlgemuth.

Ein besonderer Moment ereignete sich, als Kamerad Oliver Maisenbacher das Schaffen von Keller in den vergangenen 25 Jahren, samt aller wichtigen Ereignisse in einer Zusammenfassung an die Versammlung richtete, und ihm ein Geschenk der Abteilung überreicht wurde.

Auch bei den Grußworten durch Bürgermeister Leyn, Gesamtkommandant Zillinger und Ortsvorsteher Nothacker stand der Dank und Respekt für Rüdiger Keller und sein Schaffen im vergangenen Vierteljahrhundert im Vordergrund. An die neugewählte Führung gingen die besten Glückwünsche und Dank für ihre Bereitschaft.

Als Präsent überreichte Nothacker der Abteilung noch einen neuen Hydrantenplan. Nach Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" schloss Keller die Versammlung mit den Worten "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr." Eine Ära ging zu Ende – eine neue hat begonnen.

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