Dieses Quadrat mit Bildern des Schömberger Fotoherbstes wurde umgeworfen. Foto: Krokauer

Verwüstungen im Schömberger Kurpark. Unbekannte zerstören Leuchten. Für Täterhinweise wartet  Belohnung von 1000 Euro.

Schömberg - Ein Schaden in Höhe von rund 6000 Euro haben bislang unbekannte Täter in den vergangenen Tagen im Schömberger Kurpark angerichtet.

In der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt am Dienstagabend brachte der stellvertretende Hauptamtsleiter der Gemeinde, Dominic Bäuerle, die Verwüstungen zur Sprache. Demnach wurden zehn neue Leuchten mutwillig zerstört. Zwei Quadrate mit Motiven des Schömberger Fotoherbstes sind aus ihrer Verankerung gerissen worden.

Darüber hinaus traten die Täter einen Wasseranschluss ab und warfen einen Stromverteiler in den Brunnen. Bäuerle teilte mit, dass die Gemeinde für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt hat. Wie von ihm weiter zu erfahren war, wurden die Leuchten in der vergangenen Woche beschädigt. Am Wochenende habe sich die Situation zugespitzt.

Erster Bürgermeister-Stellvertreter Joachim Zillinger (CDU), der die Sitzung anstelle der sich in Urlaub befindlichen Rathauschefin Bettina Mettler leitete, teilte mit, dass die Gemeinde einen Strafantrag gegen Unbekannt gestellt habe.

Zillinger nannte die Gewaltexzesse beispiellos. "Wir müssen ein Zeichen setzen", stellte er fest. Die Vorfälle seien sehr ernst zu nehmen, sagte er weiter.

Gemeinderätin Angelika Krauß gab zu bedenken, dass Anwohner sehr verunsichert würden. Einige hätten Jugendliche auf ihr Verhalten bereits angesprochen und seien bedroht worden, gab sie zu bedenken. Man müsse sich Gedanken machen, was zu tun sei.

Während Elfriede Mösle- Reisch (SPD) mehr Streifen der Polizei anregte, warb Bernhard Blaich (UWV) für den sporadischen Einsatz von privaten Wachdiensten. In denjenigen Kommunen, in denen sie eingesetzt worden seien, habe sich die Situation verbessert. Siegfried Wankmüller (SPD) regte eine Bürgerwehr an. Gerold Kraft (UWV) sprach sich dafür aus, öffentliche Plätze mit Kameras zu versehen. Dabei gab Zillinger aber zu bedenken, dass es dabei unter anderem rechtliche Probleme gebe.

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