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Schömberg Gelungenes Treffen auf Ebernburg

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Mitglieder des Partnerschaftsvereins Oberes Schlichemtal/Val d’Oison und ihre französischen Freunde sind zusammen im Nordpfälzer Bergland gewandert. Foto: Verein Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg. Bad Münster am Stein–Ebernburg – wo liegt das denn? Selbst von den deutschen Teilnehmern der Herbstwanderung des Partnerschaftsvereins Oberes Schlichemtal/Val d’Oison hat fast keiner diesen Ort gekannt. Und die französischen Freunde natürlich auch nicht.

Der Ausflug hat sich aber gelohnt. Die Gemeinde liegt nahe Bad Kreuznach, 38 Kilometer südwestlich von Mainz, und ist ein Teil des Nordpfälzer Berglands mit Wäldern und Weinbergen, umrahmt von den steil aufragenden Felsmassiven des Rheingrafensteins und des Rotenfels an der Nahe.

Untergebracht war die Gruppe in der Ebernburg, die sich über dem Ort erhebt mit wunderbarem Blick auf diese besondere Landschaft. Die Burg war der Familiensitz des Franz von Sickingen, der Anführer der rheinischen und schwäbischen Ritterschaft war und als Unterstützer der Reformation Ulrich von Hutten Unterschlupf gewährte. Beide sind als zweieinhalb Meter hohe Statuen auf einem zweieinhalb Meter hohen Sockel unterhalb der Burg zu bewundern.

Die Wanderungen führten auf die imposanten Felsen oder gemütlich durch Wälder und an der Nahe entlang. Das Salinental konnte an einem Vormittag mit der Bahn erkundet werden. Die Fahrt ging durch das Kurgebiet Bad Kreuznachs, in dem 1958 Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Grundstein für die deutsch-französische Freundschaft gelegt hatten, und vorbei an langen Gradierwerken. Dies sind acht Meter hohe Schwarzdornwände, auf die salzhaltiges Solewasser hochgepumpt wird, um dann langsam wieder herabzurieseln und auf diese Weise die Luft mit Salzbestandteilen anzureichern, was der Gesundheit förderlich ist. Früher wurde auf diese Weise auch Salz gewonnen.

Neben all den lehrreichen Erkenntnissen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Auf der Burg stand der Gruppe ein Kaminzimmer zur Verfügung, in dem nach dem Essen noch länger erzählt und getrunken wurde. Alle waren sich einig, dass dies ein besonders gelungenes Treffen war, bei dem sich die Teilnehmer als Burgherren und -frauen fühlten.

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