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Schömberg Geisterstunde im Wasser macht meisten Spaß

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Größer als zuvor ist das Teilnehmerfeld beim Schömberger 24-Stunden-Schwimmen gewesen.  Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Ausdauernd sind etliche Schwimmer am Sonntag im Schlichembad gewesen. Manch einer war im Wasser, der beim 24-Stunden-Schwimmen die ganze Nacht und den Tag zuvor verbracht hatte und noch immer ausdauernd seine Bahnen zog.

Schömberg. Andere sprangen ins Becken, um kurz vor Schluss noch die letzten Bahnen für ihre Punktekarte zu bekommen. Die Aktion namens "24-Stunden-Schwimmen" hatte die DLRG Oberes Schlichemtal organisiert.

40 freiwillige Helfer packten an, um den vielen Teilnehmern einen unvergesslichen Tag in dem Schwimmbädern zu ermöglichen. Ganze 150 Schwimmer traten an, manche alleine, andere in Mannschaften, in denen sie sich gegenseitig motivierten. Die Mannschaften hatten Namen wie "Mr schwemmad wegem Eikehra", "Die Unschlagbaren" oder die "Haie" – gebildet wurden sie etwa von der Feuerwehr oder Turnerinnen, aber auch von privaten Gruppen.

Die Veranstaltung fand bereits zum fünften Mal statt, doch dieses Mal wurden alle Rekorde gebrochen: So gab es nicht nur mehr Teilnehmer wie bisher, sondern auch die insgesamt geschwommenen Kilometer lagen weit höher als beim bisher höchsten Ergebnis von 2013. Da waren es 653 – in diesem Jahr 727.

"Ich bin wirklich begeistert von dem großen Ansturm", erzählt Petra Rohrmoser von der DLRG Oberes Schlichemtal. Vor allem viele Jugendliche nahmen an der Aktion teil. Jedoch nicht nur diese – von fünf Jahren bis über 70 waren Menschen aus allen Altersklassen dabei.

Dass bei der fünften Auflage viele geübte Schwimmer teilnahmen, zeigt ein Blick in die Bestenlisten und auf die Strecken: Das beste Ergebnis erzielte Andreas Sauter, der es schaffte, ganze 40 Kilometer zu schwimmen. Ihm folgten bei den Männern Dietmar Rottler mit 27,3 und Harry Fünfer 25,2 Kilometern auf Platz 2 und 3.

Bei den Frauen waren die Besten Sandra Henne mit 22 Kilometern auf Platz 1, gefolgt von Nicole Rockenstiehl mit 15,1 auf Platz 2 und Brigitte Jäckle mit 10,2 Kilometern auf Platz 3.

Am Ende gab es eine Siegerehrung, bei der die Teilnehmer Urkunden und Geschenke, die von verschiedenen Firmen gespendet wurden, gewannen.

"Ich find das wirklich cool, hier dabei sein zu können", erzählt eine junge Teilnehmerin glücklich: "Am besten find ich immer, dass um Mitternacht, zur Geisterstunde, das Schwimmbad grün beleuchtet und ansonsten alles dunkel ist."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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