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Schömberg Feuerwehrhaus: "eine unendliche Geschichte"

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Das neue Feuerwehrgerätehaus soll im Spätherbst bezugsfertig sein. Fotos: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Im Spätherbst dieses Jahres soll das neue Feuerwehrgerätehaus in der Wellendinger Straße bezugsfertig sein. Architekt Bernd Mattern hat in der Sitzung des Schömberger Gemeinderats nun die Werkpläne fürs Obergeschoss vorgestellt, das künftig verpachtet werden soll.

Schömberg. Als Grundlage für die Werkplanung wurde eine medizinische Nutzung des Geschosses zugrunde gelegt. Bürgermeister Karl-Josef Sprenger und Stadtrat Sascha Ströbel betonten jedoch übereinstimmend, "dass die Nutzung noch in den Sternen steht". Es sei noch nichts beschlossen, auch habe man bislang keinen Pächter gefunden.

Um jedoch zu einem späteren Zeitpunkt bei einer Verpachtung nicht noch groß bautechnisch in die Feuerwehr-Ebene im Erdgeschoss eingreifen zu müssen, sei die Entwässerung des Obergeschosses mitgeplant worden.

So sollen dort laut Mattern acht Leitungsanschlüsse verwirklicht werden. Nach Angaben von Sprenger schließt dies freilich nicht aus, dass bei einer konkreten Nutzung noch nachgebessert werden müsse.

Bis jetzt sind 1,9 Millionen Euro verbaut worden

Wie Mattern ausführte, werde bei einer entsprechenden Witterung das Dach vollends fertig gemacht und auch der Sichtbeton. Ende des Monats werde dann das Wärmeverbundsystem an der Fassade fertiggestellt sein, "so dass man dann erkennt, wie das Gebäude aussehen soll".

Weil noch Fenster fehlen, sei Wasser eingedrungen, hieß es. "Wir wollen so schnell wie möglich dicht machen", sagte Sprenger: "Völlig zufrieden kann man mit dem Bauverlauf und dem Ineinandergreifen der Gewerke jedoch nicht sein. Aber wir machen das Beste daraus." So habe es Bauverzögerungen gegeben. Dazu komme, dass es zu Verspätungen bei der Materialbeschaffung gekommen sei mit der Folge, dass die Firmen höhere Preise durchdrücken wollten, sagte Sprenger. Mehr noch: Auch die Planung für das Obergeschoss und die Verhandlungen mit potenziellen Pächtern hätten ein halbes Jahr gekostet.

Mattern ergänzte: "Ich kenne kein Vorhaben in dieser Größenordnung, das in der geplanten Zeit verwirklicht worden ist. Schuld daran ist auch unser idiotisches Vergabesystem. Zudem spielt die derzeit gute Konjunktur eine Rolle." Mattern: "Ich komme jetzt seit fünf Jahren nach Schömberg. Das Feuerwehrhaus ist inzwischen fast eine ›unendliche Geschichte‹".

Wie Bürgermeister Sprenger auf Nachfrage gegenüber dem Schwarzwälder Boten erklärte, bewege man sich hinsichtlich der Kosten "noch immer in der Spur". Für das Gerätehaus seien 3,1 Millionen Euro veranschlagt, dazu komme der Grunderwerb. Zum jetzigen Stand habe man in dem Gebäude 1,9 Millionen Euro verbaut. Für die erschließungsmäßige Vorbereitung zur späteren Nutzung des Obergeschosses sind in diesem Jahr extra 165 000 Euro bereitgestellt worden, weil diese mit der Feuerwehr direkt nichts zu tun hat.

Sprenger betont: "Es hat beim Feuerwehrhaus noch keine allzu großen Abweichungen von den geplanten Kosten gegeben, auch wenn noch einige Gewerke zu vergeben sind." Aber: "Wir müssen auch weiter Kostendisziplin wahren."

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

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