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Schömberg Eine große Sehnsucht nach Geborgenheit

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Sämtliche Beteiligten am neuen "Raum der Stille" in der Ludwig- Uhland-Schule freuen sich über die 500-Euro-Spende vom Verein "Menschen helfen Menschen" (von links, hintere Reihe) Johannes Baderschneider, Johannes Luithle, Dieter Thielbeer, Norbert Graf, Thorsten Trautwein sowie einige Schüler (Mitte). Foto: Fisel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Andrea Fisel Schömberg. Zwischen Schulpflichten und Leistungsanforderungen, Rastlosigkeit und Alltagsproblemen steigt die Sehnsucht nach einem Ort der Ruhe und der Geborgenheit. Diesem Wunsch wurde nun mit dem "Raum der Stille" in der Ludwig-Uhland-Schule Schömberg entsprochen.

"Wir wünschen uns schon lange ein Angebot, welches sowohl Schülern und als auch Lehrern ermöglicht, sich ungestört zurückziehen zu können", ließ Konrektor Dieter Thielbeer wissen. Umso mehr freue er sich, dass jetzt dieser Raum im Obergeschoss des Schulgebäudes fertiggestellt worden sei.

In der Tat stellt das liebevoll umgestaltete, ehemalige Klassenzimmer mit seinen großen, Licht durchfluteten Fenstern, einer gemütlichen Polsterecke sowie im Werkunterricht gefertigten Hockern ein ideales Refugium inmitten des Schulalltags dar. Kerzen und Bücher laden neben Kreuz und Bibel zum Verweilen und Auftanken ein.

Verein unterstützt ­das Projekt

"Zeit für Ruhe, Zeit für Stille, Atem holen und nicht hetzen, lasst uns in die Stille hören", sang ein Lehrerinnen-Quartett. Um genau dieses Bedürfnis zufrieden stellen zu können, hatte der Schömberger Verein "Menschen helfen Menschen" seine finanzielle und tatkräftige Unterstützung in dieses Projekt eingebracht.

Eine Spende von Karl-Heinz Bertsch anlässlich seines 80. Geburtstags sowie zahlreiche Arbeitseinsätze von Jugendreferent Johannes Baderschneider im Rahmen der freien Jugendarbeit setzten lang gehegte Pläne in die Tat um. "Der Anstoß kam bereits von meinem Amtsvorgänger Reinhard Zimmerling", bekannte Thorsten Trautwein, Schuldekan für die evangelischen Dekanatämter Calw-Nagold-Neuenbürg.

Zusammen mit den beiden Pfarrern Johannes Luithle aus Schömberg und Norbert Graf aus Schwarzenberg-Bieselsberg stellte er Notwendigkeit, Inhalte und Ziele der Schulseelsorge vor. "Uns geht es um die Menschen, insbesondere um die Schüler", war ihr Anliegen. Da sich Schule immer mehr von der reinen Bildungseinrichtung zum umfassenden Lebensraum wandle, sei es von enormer Wichtigkeit, sich auch der sozialen, familiären oder persönlichen Belange aller Beteiligten anzunehmen. Schüler aller Konfessionen, Lehrer und Schulseelsorger bräuchten diese Begleitung gleichermaßen; jeder hatte sich deshalb auch an der Konzeption für einen "Raum der Stille" beteiligt: "Die Sorgen und Nöte unserer Schüler ernst zu nehmen, in Gesprächen, Gebeten oder Liedern vor Gott bringen zu können, dazu soll dieser Raum beitragen."

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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