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Schömberg Eichen kommen mit Dürre weitaus besser zurecht

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Beim Forst-Spaziergang stellen Bürgermeister Matthias Leyn (links) und Revierförster Alex Volkert die Ausweitung des Schömberger Erholungswaldes in Aussicht. Foto: Gemeinde Schömberg Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg. Nicht nur klimatisch profitiert Schömberg von einem hohen Waldanteil mit 75 Prozent. Die Gemeinde hat sich dem Erleben der Natur verschrieben und dort weiß man um die wohltuende Kraft des Waldes, aber auch schädlicher, äußerer Einflüsse.

Weniger Fichten

Beim Forst-Spaziergang mit Revierförster Alex Volkert erhielt Bürgermeister Matthias Leyn Einblicke in den aktuellen Zustand des Waldes. Denn auch der Schömberger Bestand bleibt von der anhaltenden Trockenheit nicht verschont. Vor allem der zurückgehende Fichtenbestand ist dafür ein Anzeichen und zieht den so genannten Waldumbau nach sich. Eine Ausgleichsfläche mit inzwischen fünf Meter hohen Eichen belegt eindrucksvoll, dass diese Baumart ebenso wie die Kiefer besser mit geringen Niederschlägen zurechtkommt. Der Klimawandel begründet außerdem die Erhöhung des Laubanteils im Wald in den kommenden Jahren.

"Wir haben wunderschöne Mischwälder, die aus Naturverjüngung mit Tanne, Fichte, Kiefer und Buche bestehen", fasste Volkert zusammen. Sprich, der naturnahe Waldbau ohne zusätzliche Neuanpflanzung prägt die Gemeinde schon Jahrzehnte. Nachhaltige Holznutzungen, so der Revierförster und Pflege der Jungbestände, sind wichtige Faktoren im Ökosystem Wald, der neben der Nutzfunktion in gleichem Maße die Schutz- und Erholungsfunktion abbilde.

Ausweitung angekündigt

"Wir wollen den Anteil unseres Erholungswaldes von rund 230 Hektar ausweiten", hob Bürgermeister Leyn hervor, zumal auch die zehnjährige Forsteinrichtung dessen Pflege und Förderung ausweist. Darüber hinaus soll die Aufenthaltsqualität an einzelnen, besonderen Stellen aufgewertet werden. Spaziergänger, Wanderer oder auch Radfahrer wüssten die Erholung im Wald mit seiner frischen Luft zunehmend zu schätzen. Volkert ist als Revierförster in Schömberg nicht unbekannt. Er hat seine Zuständigkeit aber gewechselt und ist seit Jahresbeginn für den Kommunal- und Privatwald der Gemeinde eingesetzt.

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