Die Bauarbeiten für das evangelische Gemeindehaus in Langenbrand befinden sich in der Endphase. Foto: Krokauer

Evangelische Kirchengemeinde Langenbrand investiert 700.000 Euro in Gemeindehaus. Am Samstag Arbeitseinsatz.

Schömberg-Langenbrand - Im Zeitplan sind die Bauarbeiten am evangelischen Gemeindehaus in Langenbrand. Das hat der Vorsitzende des Bauausschusses des evangelischen Kirchengemeinderates in Langenbrand, Martin Wurster, auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt.

Die Einweihung des Gebäudes findet am Sonntag, 20. Oktober, mit einem Erntedankgottesdienst ab 10 Uhr in der Ulrichkirche in Langenbrand und einem anschließenden Festakt im neuen Gemeindehaus statt. Die Bauarbeiten sind in der Endphase. Wurster geht davon aus, dass die Malerarbeiten in dieser Woche abgeschlossen werden. Momentan sind die Verantwortlichen dabei, Tische und Stühle auszusuchen.

Die rote Holzverkleidung an einem Teil der Außenfassade wird in Eigenregie der evangelischen Kirchengemeinde sowie des CVJM angebracht. Dabei ist die Gemeinde auf ehrenamtliche Helfer angewiesen.­ Deshalb findet am kommenden Samstag, 10. August, ab 10 Uhr ein großer Arbeitseinsatz statt. "Alle Helfer sind willkommen", so Wurster. Wer mitmachen möchte, kann sich bei ihm unter der Telefonnummer 07084/92 01 31 melden.

Anfang September soll dann der Boden verlegt werden, informierte der Bauausschussvorsitzende weiter. Der Saal sowie der große Jugendraum erhalten einen Kugelgarnteppich. Die Außenanlagen werden im September und Oktober angelegt, darunter elf Parkplätze, von denen einige behindertengerecht sind. Restarbeiten einschließlich mancher Maßnahmen im Außenbereich sind im nächsten Jahr zu erledigen.

Bislang leisteten die ehrenamtlichen Helfer rund 450 Arbeitsstunden. Wurster geht davon aus, dass noch 800 bis 1000 weitere ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden hinzukommen. Die Nutzfläche des Gebäudes liegt bei 255 Quadratmetern. Das Bauwerk kostet rund 700.000 Euro. Davon übernimmt der Oberkirchenrat in Stuttgart 30 und der Kirchenbezirk Neuenbürg 15 Prozent. Den Rest muss die Gemeinde durch Spenden aufbringen. Es fehlen der Gemeinde noch mehr als 100.000 Euro bis zur Gesamtfinanzierung, war von Wurster abschließend zu erfahren.