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Schömberg Dem Himmel ein Stückchen näher

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Foto: Zoller Foto: Schwarzwälder Bote

Zu einer Baustellenbegehung hatte Schömberg Bürgermeister Matthias Leyn Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf eingeladen, um einen ersten Eindruck von der kontinuierlich wachsenden Aussichtsplattform "Himmelsglück" zu vermitteln.

Schömberg. "Wir können nun schon gemeinsam bis zur zweiten Plattform hochgehen, um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, was uns zukünftig erwartet", sagte Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn (CDU), der zum "Soft-Opening" der Aussichtsplattform "Himmelsglück" Landestourismusminister Guido Wolf (CDU) und weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Gemeinde begrüßte. Mit einer finalen Höhe von 55 Metern ist das neue "Himmelsglück" deutschlandweit der höchste in dieser Bauweise konstruierte Aussichtsturm. Die offizielle Eröffnung ist für das Frühjahr 2021 geplant.

Lob für Bauweise

Mit finanzieller Unterstützung aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 1,2 Millionen Euro wird der Bau des Turms realisiert, der inzwischen dem Himmel ein gutes Stück näher gerückt ist und mittlerweile bereits über zwei von drei Aussichtsplattformen verfügt. Für Wolf ist das "ein bemerkenswerter Invest, der bei einer Vielzahl von Aussichtstürmen im Ländle beweist, dass der Tourismus in Baden-Württemberg hoch hinaus will". In seiner Ansprache lobte der Minister die Schömberger Holzbauweise mit Stahlskelett, die barrierefrei allen Altersgruppen zugänglich ist und in Zukunft der Gemeinde Schömberg und der gesamten Region Nordschwarzwald ein neues touristisches Highlight verschafft. Bezogen auf ein Jahr, das von Lockdown und sozialer Distanz geprägt war, verwies Wolf auf die Chancen, die aus einer Krise erwachsen können und neue Impulse für den Tourismus geben. "Das Projekt ist die richtige Antwort, um Menschen zu erreichen die sich an der Natur erfreuen. Der Turm kommt genau zur richtigen Zeit", so der Minister.

"Bekenntnis des Landes"

Auch der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke (CDU) lobt den Turm und wertet das Fördergeld als "ein Bekenntnis des Landes, auch im ländlichen Raum touristische Strukturen zu unterstützen".

Für den Calwer Landrat Helmut Riegger (CDU) ist das "Soft-Opening" ein wichtiger Schritt, um auch in Zukunft den Tourismus im Landkreis Calw weiter auszubauen. Er dankt Wolf, der es ermöglicht habe, binnen vier Jahren die Gelder im Tourismus von fünf auf zehn Millionen Euro aufzustocken und somit einen immens wichtigen Wirtschaftszweig auch im Schwarzwald voranzutreiben. Mehr als 200 Betriebe leben im Kreis Calw vom Tourismus, der mit 2500 Mitarbeitern fast 100 Millionen Euro Umsatz erwirtschafte. Riegger: "Der Bau des Turmes gibt neuen Schwung für zukünftige Projekte."

Investoren bringen sich ein

Bürgermeister Leyn blicke zurück auf das Jahr 2017, als der Schömberger Gemeinderat den Beschluss zum Bau des Turmes fasste, und betonte das Engagement von Michael Wernecke aus Schömberg, der sich mit weiteren Investitionen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro einbringt. Dazu gehören der Bau einer an den Turm angeschlossenen "Fly-Line" und einer "Flying Fox"-Anlage.

Klaus Mack (CDU), Bürgermeister von Bad Wildbad und Vorsitzender des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, wertet den Bau als "ein Zeichen für die Zukunft", zumal das Projekt "Himmelsglück" durch eine barrierefreie "Augenblickrunde" ergänzt werde.

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