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Schömberg Christian Popkes zeigt Schömberger Gesichter

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Das Schömberger Fotoherbst-Team freut sich über die Open-Air-Ausstellung "Schömberger" mit den großformatigen Portraits des Fotografen Christian Popkes im Kurpark, die gestern eröffnet wurde (von links): Christa Kusterer, Bürgermeisterin Bettina Mettler, Christian Popkes, Thomas Lohrer, Gabi Freimüller, Carmen Peltzer und Olaf Späth. Foto: Schwarzwälder-Bote

Schömberg. Der 11. Schömberger Fotoherbst, der gestern Abend eröffnet wurde, wird noch bis 23. Oktober für alle Besucher der größten "Fotogalerie" Deutschlands ein besonderes Erlebnis.

Erstmals wird im Rahmen des internationalen Fotofestivals für Reise- und Reportagefotografie eine Open-Air-Ausstellung mit 20 Porträtfotografien im Kurpark gezeigt. Gleich zwei Besonderheiten weist die Schau auf: Zum einen sind auf den Bildern Schömberger jeden Alters zu finden, die der Hamburger Fotograf Christian Popkes bei einem Aufenthalt im Juli dieses Jahres gemacht hat, zum anderen bestechen die Bilder durch ihre Größe.

Jede der Aufnahmen hat ein Maß von 1,85 mal 3,20 Meter. Die bei Nacht hintergründig beleuchteten Arbeiten werden damit weithin sichtbar sein und den Stellenwert Schömbergs als Ausrichter des seit 1998 veranstalteten Wettbewerbs für serielle für Reise- und Reportagefotografie hervorheben. Neben der Bürgermeisterin, dem Pfarrer und dem für die Gemeinde zuständigen Notarzt hat Popkes in seinen Bildern "einen bunten Querschnitt von Schömbergern" im Alter zwischen zweieinhalb und 96 Jahren fotografiert.

Popkes ist in Schömberg kein Unbekannter. Mit sei­ner Bildserie "Helgoland, oder der Indianer auf der Düne" hatte er unter anderem 2004 eine Annahme bei der siebten Auflage des Schömberger Fotoherbstes geschafft und viele Besucher mit seinen ausdrucksstarken Bildern in den Bann gezogen.

Sie­­ben Jahre später ist der an der Bielefelder Hoch­schu­le ausgebildete Fotograf nach Schömberg zurückgekehrt und macht mit seiner außergewöhnlichen Bil­der­schau deutlich, dass es der Gemeinde auf der Enz-Na­­gold­platte gelungen ist, sich mit dem renommierten Fotofestival weit über die Gren­zen der Region Nordschwarzwald hinaus zu eta­blie­ren.

Inzwischen werden Bildstrecken aus der ganzen Welt zu dem alle zwei Jahre stattfindenden Foto Festival geschickt. In diesem Jahr hatte die Serie eines Fotografen aus Australien die weitestes Reise zurückgelegt. Dies schaffte aber bei der Auswahl durch die Vorjury keine Annahme.

Popkes hat sich unter anderem mit seinen ein­fühl­sa­men Fotoreportagen für Magazine und Zeitungen wie Stern, Spiegel, Geo, Welt oder Zeit einen guten Namen gemacht . Dankbar sind die Organisatoren und Ausrichter des Schömberger Fotoherbstes nicht nur für die Unterstützung, die sie durch Popkes Ausstellung erfahren.

Der namhafte Fotograf bietet im Zuge des Festivals auch eine ganze Reihe von hochkarätigen Workshops an. Außerdem hat er den Jugendfotowettbewerb "Hotshotz" mit initiiert, an dem sich Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren mit Bildern aus ihrer Lebenswelt beteiligen können, die mit einer Handykamera aufgenommen worden sind.

Weitere Informationen: www.hotshotz.de; www.popkes.com

 
 

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