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Schömberg Christian Klotz deckt schonungslos die Defizite auf

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Christian Klotz (in der Tür) legte die Defizite im Schömberger Ortszentrum offen. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Steffi Stocker

Schömberg. Die Belebung der Schömberger Ortsmitte treibt Einzelhändler, Gastronomen und Gemeinderat um. Für die Planungen der "Neuen Mitte" holte sich der Einzelhandel den Blick von außen.

"Wieso suchen Sie eine neue Mitte, Sie haben doch eine schöne, die lebendiger werden muss", sagte Christian Klotz bei einer Ortsbesichtigung. Der Einzelhändler aus Bad Reichenhall ist Experte für Stadtmarketing und hat in mehr als 1000 Gemeinden Konzepte mit entwickelt.

Klare Worte, manchmal provokativ, aber mit einleuchtenden Erklärungen fand Klotz. Mit Beispielen konfrontierte er interessierte Schömberger Bürger. "Kaum ist man im Ort, wird man durch Hinweisschilder schon wieder hinaus gelotst", kritisierte der Fachmann fehlende Hinweise auf das Zentrum. Zudem würde der Baum im Kreisverkehr die Sicht auf den Ortskern versperren und Autofahrer in eine andere Richtung lenken.

Verbotsschilder am Eingang zum Kurpark statt einer Einladung zur Entdeckung der Anlage oder auch dunkle Architektur schreckten ab. "Touristen kommen zur Mittagszeit, doch in Schömberg stehen sie vor verschlossenen Türen", regte Klotz eine Änderung der Öffnungszeiten an. Und das nicht nur für den Einzelhandel. Die Türen zur Touristik und Kur bezeichnete er als "Gitter für wilde Stiere", die nicht gerade einladend wirkten. Klotz regte eine offenere Gestaltung an: "Besucher müssen in die Räumlichkeiten hinein fallen können", gab er zu bedenken. Zudem müsse eine Lösung ohne Stufen und Beleuchtung von Schaufenstern gefunden werden.

"Einen ersten Eindruck hat ein Kommunalpolitiker nie wieder", stellte Klotz fest. Voll des Lobes war er für das Terminal, das Schömberg präsentiert. "Im Windfang des Kurhauses findet das aber keiner. Außerdem ist man sich wohl der Bedeutung des Tourismus nicht mehr bewusst", verwies er auf Schreibfehler in der plakativen Darstellung.

Der Experte aus Bayern regte eine schnelle Wirtschaftsförderung an, damit der Ort nicht sterbe. In diesem Zusammenhang warnte Klotz vor dem Einfluss großer Konzerne. Stattdessen sollten regionale Händler gestärkt werden. Auf dem BFW II-Gelände sollte kein zusätzliches Zentrum geschaffen werden. Bei bei der Realisierung sollte es nach Auffassung von Klotz eher um eine strukturelle Anbindung an das bestehende Zentrum gehen. Ulrike Mayerhofer regte ein Sanierungsprogramm für die Liebenzeller Straße an. Mit den Erkenntnissen aus der Begehung mit Klotz will der Einzelhandel weitere Gespräche mit Verwaltung und Gemeinderat führen.

 
 

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