Wolfgang Krokauer

Knapper hätte die Wahl nicht ausgehen können. Acht Stimmen mehr hat Amtsinhaberin Bettina Mettler gegenüber ihrem Herausforderer Matthias Leyn bekommen. Wer Mettler wegen der Streitereien im Gemeinderat schon abgeschrieben hatte, musste sich gestern Abend eines Besseren belehren lassen. Manche aus dem Lager von Leyn schienen sich ihrer Sache zu sicher zu sein. Dass Torsten Zink auf verlorenem Posten steht, stand von vorneherein fest. Er war zwar einmal Touristikchef, doch seine Zeit ist schon zu lange her, als dass er eine echte Chance gehabt hätte. Hoffentlich artet der Wahlkampf zwischen Leyn und Mettler bis zum entscheidenden Wahlgang nicht in eine Schlammschlacht aus. Wer auch immer am Ende die Nase vorn hat, muss sich mit einem tief gespaltenen Ort auseindersetzen. Es wird schwierig, die Gräben zuzuschütten.

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