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Schömberg Stadt und Land investieren in Glasfasernetz

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Um die Kabel zu verlegen, sind Tiefbauarbeiten notwendig.Foto: Krokauer Foto: Schwarzwälder Bote

Schömber g -Bieselsberg. Die Bauarbeiten zum Breitbandausbau in Bieselsberg sind in vollem Gange. Die Verlegung der Hauptleitungen in der "Parksiedlung" sind fast abgeschlossen. Der nächste Abschnitt Mühlstraße, Goldschmiedsweg, Feldrain, Weidenweg, Turnstraße und Köhlerstraße wird in Kürze angegangen. Nach Bieselsberg ist Oberlengenhardt dran.

Am 3. März begannen die Bauarbeiten – Bis spätestens Anfang 2021 sollen sie abgeschlossen sein. Rund sieben Kilometer Kabel werden verlegt. Stadt und Land investierten rund 1,5 Millionen in das Glasfasernetz. Davon werden 730 000 Euro bezuschusst. "Den Rest übernimmt die Gemeinde", sagt Bürgermeister Matthias Leyn.

Martin Dittler, Bauamtsleiter der Gemeinde Schömberg, geht davon aus, dass das Arbeiten im Homeoffice nach der Pandemie eine be­deutendere Rolle spielen wird. "Ein Breitbandanschluss und somit eine schnelle Internetversorgung stellen die Grundlage hierfür dar", erklärt Dittler. Der Bauabschnitt Bieselsberg habe eine Bauzeit von einem Jahr, heißt es weiter. Deshalb müssen sich die Bieselsberger noch gedulden.

Von diesen hätten viele die Gunst der Stunde genutzt und sich im Zuge der Bauarbeiten einen Hausanschluss legen lassen, meint Bauamtsleiter Dittler. "Aktuell sind wir bei einer Abschlussquote von 82 Prozent, 299 Aufträge von 364 angeschriebenen. Dies ist ein hoher Wert und zeigt, dass die Bürger in Bieselsberg den Mehrwert in Zukunft nutzen möchten."

Laut Christoph Bertsch, Leiter Breitband der Netze BW, kostet ein Anschluss während der Bauarbeiten ungefähr 630 Euro. Später müsste man mit ungefähr 3000 Euro rechnen.

Gelder bleiben vor Ort

Am 6. Februar erhielt der Landkreis Calw, einmal mehr, Förderbescheide in Höhe von 2,9 Millionen Euro. Überreicht wurde der Scheck von Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg. Erste Pläne für den Breitbandausbau in Bieselsberg sahen nur das Netz für den halben Ort vor. Bernd Land vom Landratsamt Calw zeigte den Weg zum Vollausbau auf. Bürgermeister Leyn meinte: "Glasfaser ist ein Standortfaktor". Es liege inzwischen auf einer Stufe mit Wasser und Stromversorgung. Landrat Helmut Riegger stimmte zu: "Wir brauchen im ländlichen Raum Internet und Mobilfunk damit wir von Zuhause aus arbeiten können."

Außerdem, so Riegger, blieben die Gelder durch die ­Zusammenarbeit mit IT, NSW Netz und Netze BW in der Region.

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