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Schömberg Ausstellung erinnert an ein Urgestein

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Freuen sich über die gelungene Ausstellung (von links): Dieter Wiedenmann, Josef Rues, Gabriele Schröter, Herbert Kugele, Reinhold Vollmer und Wolfgang Hager. Foto: Eschwey Foto: Schwarzwälder-Bote

Schömberg. Das Schömberger Urgestein Karl Kugele wäre am 6. Januar 90 Jahre alt geworden. Jetzt wurde eine Ausstellung mit Werken des Künstlers und Werken seiner Freunde Wilhelm Hager, Josef Rues und Reinhold Vollmer in der Galerie des Hauses Bühler eröffnet.

Dieter Wiedenmann, der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Schömberg, begrüßte im Foyer des Rathauses die zahlreichen Gäste aus nah und fern, darunter Josef Rues, Reinhold Vollmer und Wolfgang Hager, heißt es in einer Pressemitteilung.

"Wir freuen uns, dass wir heute einen Ausstellungszyklus mit einer Auswahl der Werke Karl Kugeles und mit Werken seiner Künstlerfreunde eröffnen können", sagte Wiedenmann.

Bürgermeisterin Bettina Mettler erinnerte sich an ihre Begegnung als kleines Mädchen mit Karl Kugele und seinen Werken. "Er hat mich inspiriert es auch mit künstlerischen Arbeiten zu versuchen, aber es sollte nicht sein", meinte sie schmunzelnd.

Die Laudatio hielt Gabriele Schröter, eine Nichte Karl Kugeles. Sie erinnerte daran, dass Kugele eine große Anzahl von Wurzelimpressionen und Aphorismen in Schrott hinterlassen hat. Die Ausstellung organisiert hat Herbert Kugele, der älteste Sohn des Geehrten. Er dankte allen, die zur Ermöglichung der Ausstellung beigetragen haben.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Schömberger Stubenmusik mit Jürgen, Stefan und Richard Wöhr. Sie erinnerte damit auch an den Trachtenvater Karl Kugele.

Nachdem sich die Gäste am Büfett gestärkt hatten, durften sie die Ausstellung besichtigen. Sie kamen mit den anwesenden Künstlern Josef Rues und Reinhold Vollmer, sowie mit Wolfgang Hager, dem Sohn von Wilhelm Hager, ins Gespräch.

In drei Räumen sind über die gesamte Dauer der Ausstellung Exponate von Karl Kugele, Wilhelm Hager, Josef Rues und Reinhold Vollmer zu sehen. Zwei Räume sind pro Zyklus wechselnd mit Werken je eines Freundes bestückt.

Der erste Zyklus dauert bis zum 3. März. Bilder und Plastiken des Illinger Künstlers Wilhelm Hager (1921–2006) bilden den Ausstellungsschwerpunkt. Er hat unter anderen Hermann Hesse, Thomas Mann und Theodor Heuss porträtiert. Zwischen 1960 und 1985 schuf er zahlreiche Denkmale, Brunnen und Skulpturen im öffentlichen Raum. Der zweite Zyklus, vom 6. März bis 5. Mai, ist den Malereien von Josef Rues (*1952) aus Dornhan-Fürnsal gewidmet. Der 3. Zyklus, vom 12. Mai bis 7. Juli, hat als Schwerpunkt Bilder des Malers Reinhold Vollmer (*1951), der in Dornhan-Fürnsal lebt und arbeitet. Beide Maler sind durch zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland bekannt geworden.

Die Ausstellung ist immer sonntags, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Kalender mit Bildern von Werken Karl Kugeles kann gekauft werden.

 
 

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Ralf Klormann

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