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Schömberg Aufregung um großes Wohnhaus

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Einige Anwohner und Gemeinderäte kritisieren, dass der geplante Neubau in der Schömberger Hegelstraße wenig Platz lässt auf dem Baugrundstück und nicht in die Nachbarschaft passt.Archiv-Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Reizthema in Schömberg bleibt der geplante Bau eines Hauses mit acht Wohnungen in der Hegelstraße. Anwohner protestieren, dass ihrer Meinung nach der Neubau nicht in die Nachbarschaft passt. Auch der Gemeinderat hat sich schwer damit getan.

Schömberg. Grund für die Aufregung in der jüngsten Sitzung: Die Bauherrschaft hat Befreiungen beantragt, da laut Sabine Neumann vom Bauverwaltungsamt der Stadt in einigen Fällen die festgelegten Baugrenzen überschritten werden. So ragen eine Terrasse, der Fahrradabstellplatz und der Platz für die Müllbehälter über die Limits hinaus. Außerdem sind Flachdächer auf zwei Anbauten vorgesehen. Bürgermeister Karl-Josef Sprenger zur Gestaltung des Neubaus: "fragwürdige Ästhetik".

Vehement wetterte Josef Rohrmoser gegen die vorgesehenen Befreiungen. Sauer stieß auch Stephan Plescher auf, dass "die Bauherrschaft jeden Zentimeter ausnutzt".

Der Antrag auf Befreiung sei auf Betreiben des Landratsamt gestellt worden, erklärte Neumann. Ein 2017 errichteter benachbarter Neubau sei ohne Befreiungen gebaut worden.

Die meisten Ratsmitglieder waren dann doch einig mit dem Neubau: "Wir brauchen Wohnungen", so Walter Schempp. Wenn sich der Bauherr an den Bebauungsplan halte, werde es schwierig, die Befreiungen abzulehnen, sagte Tommy Geiger. Frank Polich kommentierte: "Das schönste Gebäude in Schömberg ist es nicht." Er sei aber froh über die Investition. Befreiungen bei Neubauten seien Alltagsgeschäft. Rohrmoser hielt dagegen: "Wir verlieren das Vertrauen der Bevölkerung." Sprenger bat die Runde schließlich, sich zu den beantragten Befreiungen zu äußern, wenn er in Gespräche mit den Anwohnern gehe. Nach wie vor lehnt Plescher das Haus mit seinem, wie er es bezeichnete, "Plattenbau-Charakter" ab. Für die Befreiungen stimmte dann eine Mehrheit im Rat.

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