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Schömberg Anlieger machen bei Umlegung mit

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Das Areal rund um die Schörzinger Pfarrscheuer soll neu geordnet werden. Die Pfarrscheuer selbst steht zum Verkauf. Bisher gibt es noch keine Interessenten für das denkmalgeschützte Gebäude.Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Einstimmig hat der Ortschaftsrat Schörzingen die nächsten Schritte für das geplante Flurneuordnungsverfahren im Pfarrscheuerareal beschlossen. Das Gebäude selbst steht zum Verkauf. Bisher haben sich noch keine Interessenten gemeldet.

Schömberg-Schörzingen. Ziel des Ortslageverfahrens ist es, die Wohn-, Lebens- und Arbeitsbe­dingungen in Schörzingen durch bodenordnerische Maßnahmen zu verbessern. Die innerörtliche Erschließung von Bauflächen, eine Verbesserung der Infrastruktur und weitere Dorfentwicklungsmaßnahmen sollen durch die Bodenordnung ermöglicht werden. Flächen für öffentliche Anlagen werden bereitgestellt, rechtlich gesicherte Zuwegungen zu allen Flurstücken ermöglicht.

Die betroffenen Grundstückseigentümer wurden in Informationsveranstaltungen am 27. Mai 2019 und am 23. Juli 2020 sowie in Einzelgesprächen über die Verfahrensschritte in Kenntnis gesetzt. Das Verfahren setzt eine Freiwilligkeit sowie das Einvernehmen über die Planung voraus. "Dieses Einvernehmen wurde von Seiten der Grundstückseigentümer bereits signalisiert", betonte Ortsvorsteher Tommy Geiger: "Es sieht gut aus. Diejenigen, die wir für das Verfahren brauchen, sind dabei."

Vorteilhaft sei, dass für die Teilnehmer des Verfahrens keine Notar-, Eintragungs- und Vermessungskosten entstehen.

Vertreter der Unteren Flurneuordnungsbehörde (Landratsamt) haben den Ortschaftsrat und den Gemeinderat bereits über Möglichkeiten und Ablauf des Flurneuordnungsverfahrens informiert.

Die Kosten für das Flurneuordnungsverfahren belaufen sich nach Auskunft der Flurneuordnungsbehörde auf maximal 5000 Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert das Verfahren mit einem Fördersatz in Höhe von 73 Prozent. Den nicht durch Zuschuss gedeckten Anteil der Kosten in Höhe von rund 1350 Euro übernimmt die Stadt Schömberg.

Das Gremium stimmte dem Beschlussvorschlag zu, dass der Stadt Schömberg die im Flurbereinigungsplan ausgewiesenen gemeinschaftlichen Anlagen wie öffentliche Wege und Grünflächen zu deren Eigentum zugeteilt werden.

Die Stadt muss den zu den gemeinschaftlichen Anlagen erforderlichen Grund und Boden, aus ihren, in das Flurneuordnungsverfahren eingebrachten Grundstücken decken. Und weiter: Die Stadt Schömberg übernimmt freiwillig den nicht durch Zuschuss gedeckten Anteil der Ausführungskosten, die im Flurneuordnungsverfahren anfallen. Wenn das Land dem Verfahren zugestimmt hat, werden laut Geiger mit den Eigentümern "die finalen Verhandlungen" geführt.

Für die Pfarrscheuer, die auf Beschluss des Ortschaftsrats verkauft werden soll, haben sich bislang noch keine Interessenten gemeldet, sagte Geiger: "Am Preis soll es letztendlich nicht scheitern. Es kommt auf ein gutes Nutzungskonzept an."

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