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Schömberg Alte Tradition, aber an neuem Ort

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Die Jagdhornbläser waren beim Fleckenfest ebenfalls mit von der Partie und unterhielten die Gäste bestens. Fotos: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Das Brunnenfest ist Geschichte, es lebe das Fleckenfest. Denn im Schömberger Teilort Bieselsberg wurde das Fest kurzerhand umbenannt. Dem Erfolg tat das bei der Erstauflage allerdings keinen Abbruch.

Schömberg-Bieselsberg. Brunnenfest in Bieselsberg, das ist eine gut 30-jährige Tradition, die unter der Regie des Gesangvereins "Freundschaft" ab Mitte der 1980er-Jahre mit großer Unterstützung durch die Bevölkerung vom Schömberger Ortsteil zu einem festen Bestandteil im kulturellen Zusammenleben ausgebaut wurde.

Ehemalige Veranstaltungsstätte wurde verkauft

2017 feierte die Veranstaltung ihr dreißigjähriges Bestehen, die diesjährige Auflage wurde erstmals in und um das Vereinsheim "Waldeslust" organisiert und mit einem neuen Namen deklariert: "Fleckenfest". "Notwendig wurde der Wechsel weil die Scheuer wo die Veranstaltung beheimatet war, verkauft worden ist", berichtete Karin Eichbaum. Zudem sind die anderen Räumlichkeiten voll mit Gegenständen der Bieselsberger Vereine.

Die langjährige Schatzmeisterin der Bieselsberger Sänger hatte das Fest mit geprägt. Nachdem der Verein 2018 sein 125-jähriges Jubiläum im Kleintierzüchterheim "Waldeslust" gefeiert hatte, wurde diese Anlage auch für den Umzug des Brunnenfestes in Erwägung gezogen.

Besucher retten sich vor dem mäßigen Wetter ins Gebäudeinnere

Der Gesangverein Freundschaft Bieselsberg ist Miteigentümer und hat bei der Renovierung mit Hand angelegt. Unter "Fassadenrenovierung Vereinsheim Waldeslust" läuft seitdem eine spezielle Spendenaktion mit der der Verein um finanzielle Unterstützung bittet.

"Die Fassade setzt sich aus 110 Wellblechteilen zusammen", ist in einer Broschüre nachzulesen und die sind zum Preis von 50 Euro je Tafel zu erstehen – natürlich nur symbolisch, der oder die Käufer werden dann für ihr Engagement auf einer Sponsorentafel als Spender aufgeführt. Auch die Premiere des Fleckenfestes ist mit zur Finanzierung der Maßnahmen eingeplant.

Allerdings hat es den auf Samstag 16 Uhr angesetzten Fassanstich gleich ordentlich verregnet und die geplante Biergartenatmosphäre vor dem Vereinsheim kräftig ausgebremst. Die Besucher verzogen sich in das Gebäude, wo sie von einer reich bestückten Tombola angelockt wurden. Für die musikalische Unterhaltung hatte Martin Neumann gesorgt, der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst.

Musikverein rundet das Beisammensein ab

Beim anschließenden Frühschoppen waren die Jagdhornbläser vom Frauenwald zu hören.

Nach dem – nicht nur aus preislicher Sicht – wieder einmal einladend gestalteten Mittagstisch, hatte der Musikverein Schömberg das gemütliche Beisammensein am Ende schwungvoll mit seinen Darbietungen abgerundet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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