Ein 20-Jähriger und ein 35-Jähriger wurden Opfer eines Messerangriffs. (Symbolbild) Foto: Falko Matte/Fotolia.com

Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchter Tötung. Unbekannter verletzt auf Flucht weiteren Mann.

Schömberg - Bei einem Messerangriff ist ein 20-Jähriger in der Nacht zum Samstag lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei fahndet nun nach dem Täter.

Nach bisherigem Kenntnisstand der Kriminalpolizei soll es gegen 1.10 Uhr zwischen einer etwa zehnköpfigen Gruppe und einem Unbekannten in der Hugo-Römpler-Straße zunächst zu einem verbalen Streit gekommen sein. Als der Unbekannte ein Messer hervorholte, soll sich der 20-Jährige schützend vor seine weiblichen Begleiterinnen gestellt haben. Als er auf den Täter zuging, ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der der Unbekannte dem Mann das Messer in den Oberkörper stach. Dieser erlitt dadurch schwere Verletzungen im Oberbauch.

Täter ergreift die Flucht

Der Täter ergriff die Flucht in Richtung Poststraße, wo sich ihm ein weiterer Mann in den Weg stellte. Beim Versuch ihn aufzuhalten, setzte der Flüchtende erneut das Messer ein und stach dem 35-Jährigen in die linke Gesäßhälfte.

Der 20-Jährige kam mit lebensgefährlichen Stichverletzungen am Oberkörper in ein Krankenhaus und wurde notoperiert. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht mehr. Der 35-Jährige wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Suche nach dem Messer-Angreifer läuft weiterhin auf Hochtouren. 

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Etwa 20 bis 25 Jahre alt und 1.7 bis 1.8 Meter groß. Er hat schwarze Haare und eine schlanke, sportliche Figur. Er wird mit dunklem Teint und arabischer oder afrikanischer Herkunft beschrieben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Rufnummer 07231/186 - 4444 entgegen.
 

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