Für den zweiten Bauabschnitt des Glasfaserausbaus in Obereschach treffen sich (von links) Ortsvorsteher Klaus Martin, OB Jürgen Roth, Cihan Sayilir, Geschäftsführer der Baufirma Erdkraft, Zoran Vujanovic vom Planungsbüro MRK und Heiko Zorn vom Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar. Foto: Weiß

Bei heftigem Schneetreiben wurde am Dienstag in Obereschach der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt des kommunalen Glasfaserausbaus am Schlossberg, wo auch die Schaltstation erstellt wird, vollzogen.

VS-Obereschach - Oberbürgermeister Jürgen Roth, Ortsvorsteher Klaus Martin, Zoran Vujanovic vom Planungsbüro MRK, Cihan Sayilir, der Geschäftsführer der Baufirma Erdkraft in Darmstadt, und Heiko Zorn, der Technische Projektleiter des Zweckverbandes Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar, nahmen dafür den Spaten in die Hand.

 

In kurzen Reden dankten Roth, Martin und Zorn allen, die an dem für Obereschach wichtigen Projekt beteiligt sind, vor allem auch dem Bund, dem Land Baden-Württemberg und dem Gemeinderat für die Förderung. Durch diesen Aufbau des Höchstgeschwindigkeitsnetzes können 650 Interessierte, gewerbliche und private Endkunden in Obereschach erschlossen und insbesondere den Gewerben symmetrische Bandbreiten von einem Gigabit/s angeboten werden, hieß es.

Ausbau in drei Etappen

Der Ausbau wurde aufgrund des großen Ausbaugebietes in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Bauabschnitt beinhaltet die Zuführung von Schabenhausen bis nach Obereschach, wobei die Versorgung des Neubaugebietes Ob den Gärten gewährleistet wurde. Von 75 Hauseigentümern haben sich 57 für einen Glasfaserhausanschluss entschieden.

Im jetzt begonnenen zweiten Bauabschnitt haben von 333 Hauseigentümern 210 Interesse an einem Hausanschluss. Dieser Abschnitt umfasst den kompletten nördlichen Ortsbereich. Der dritte Bauabschnitt soll dann den restlichen Ort umfassen. Ortsvorsteher Martin bat darum, den Ausbau des dritten Abschnitts bald möglichst in Angriff zu nehmen.

Die Baukosten in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro werden vom Bund mit 50 Prozent, also mit 1,65 Millionen Euro, vom Land mit 40 Prozent, also mit 1,32 Millionen Euro, und von der Stadt mit zehn Prozent, also mit 330 000 Euro gefördert.