Mit dem Rückbau des Arbeitslagers, das für den Glasfaserausbau an der Hohenbergstraße bereit gestellt wurde, wurde schon begonnen. Foto: Ingrid Kohler

Für eine bevorstehende Generalabnahme können eventuelle Mängel im Gehweg- und Straßenbereich an die Ortsverwaltung in Schura gemeldet werden.

„Die letzten Gebäude in Schura werden derzeit mit dem Einbringen des Glasfasers versorgt“, betonte Ortsvorsteher Wolfgang Schoch in der März-Sitzung des Ortschaftsrates.

 

In den letzten Wochen habe es allerdings Probleme mit dem sogenannten „Durchblasen“ der Glasfasern zu einigen Gebäude gegeben.

An deren Behebung werde derzeit gearbeitet.

Arbeitslager wird abgebaut

Die Baufirma beginne bereits mit dem Rückbau ihres Arbeitslagers in der Hohenbergstraße, wo die Maschinen, Gerätschaften und Kabelrollen in einem umzäunten Bereich auf dem Gelände hinter der Kellenbachhalle abgestellt sind. „Alles wird nach Salem verlagert, wo die Baufirma ihren nächsten Auftrag hat.“ Danach werde der Boden abgetragen, neuer Boden aufgebracht und eingesät, „damit später wieder alles so aussieht wie zuvor“.

„Bevor die Netcom aber Schura verlässt, wird von mir und Frank Zepf vom städtischen Tiefbauamt noch eine Generalabnahme stattfinden, um festzustellen, ob es noch Mängel im Gehweg- oder Straßenbereich gibt, die noch nachgebessert werden müssen“, so Schoch.

Hierzu wären auch Informationen aus der Bevölkerung über bekannte, aber noch nicht gemeldete Mängel dienlich. Diese können an das Rathaus Schura per E-Mail an ortschaftsverwaltung@trossingen.net gemeldet werden. Grundsätzlich könne aber jetzt schon gesagt werden, dass die bauausführende Firma und die Netcom „gut, schnell und zuverlässig gearbeitet haben“.

Insgesamt habe die Netcom in Schura mit dem Glasfaserausbau 3,4 Million Euro investiert. Der Ortsvorsteher hofft jetzt, dass auch die Umsetzung in den Häusern, für die jeder selbst verantwortlich ist, sobald der Verteiler eingebaut ist, gut läuft.