Mit dem Spatenstich an der Buttenbergschule startete am Mittwoch der Ausbau des Glasfasernetzes in Inzlingen.
Dieser ermöglicht über 700 Haushalten den Anschluss an das kommunale Glasfasernetz und damit Highspeed-Internet direkt bis in jedes Haus.
Bei der Informationsveranstaltung zum Glasfaserausbau im Mai hieß es, dass im Rahmen des Ausbaus rund 20 Kilometer Leerrohre in der Wasserschlossgemeinde verlegt werden müssen. Beim Spatenstich sagte der Leiter des Zweckverbands, Paul Kempf, dass dies kein leichtes Unterfangen in Inzlingen sei, weil viele Häuser in Hanglage stehen.
Hanglage erschwert Leitungsführung
Dies erschwere die Zuführung der Leitungen. Zufrieden zeigte er sich, dass man in Inzlingen bereits eine Anschlussquote in Höhe von 75 Prozent verzeichne. Kempf hofft aber noch höhere Anschlussbereitschaft, zumal nachträgliche Anschlusswünsche für die Hausbesitzer erheblich teurer würden.
Die Planungen übernimmt das Lörracher Planungsbüro RegioData, die Tiefbauarbeiten im Ausbaugebiet West die Firma HM Tiefbau aus Neuried. Den Baubeginn für das Ausbaugebiet Ost taxierte Paul Kempf auf das Frühjahr 2026. Die Fertigstellung des gesamten Glasfaserausbaus in Inzlingen werde je nach Baufortschritt und Witterung etwa 36 Monate in Anspruch nehmen. Kempf Gleichzeitig appellierte er an die Anwohner, die Nutzungsvereinbarungen zeitnah zurückzusenden. Die Kosten für den Glasfaserausbau in Inzlingen werden auf vier Millionen Euro beziffert.
Manche haben schon einen Glasfaseranschluss
Bekannt wurde beim Spatenstich, dass die Buttenbergschule und eine Reihe von Häusern bereits in den kommenden Wochen über Highspeed-Internet verfügen werden. Die Schulen und auch Krankenhäuser seien unabhängig vom jetzigen Start des Ausbaus in Inzlingen im Rahmen eines gesonderten Projekts angeschlossen worden. So auch einige Häuser, die in Inzlingen am Anschlussstrang der Buttenbergschule lagen