Absperrungen und Verkehrsschilder wie im Kapellenweg zeigen es an: Hier sind Baustellen für den Glasfaserausbau. Foto: Kost

Quartier für Quartier werden Leitungen für schnelles Internet eingezogen.

Neben Hart ist Trillfingen der einzige Teilort, in dem der Glasfaserausbau auf privatwirtschaftlicher Basis erfolgt, nämlich unter Federführung der NetCom BW. In Hart sind die Erdarbeiten zur Verlegung von Glasfaserkabeln und Hausanschlüssen bis auf einzelne Straßen inzwischen weitgehend abgeschlossen, seit dem vergangenen Juni sind die von der NetCom beauftragten Bautrupps der Balinger Firma Stumpp im größeren Nachbarort zu Gange.

 

Bald wohl noch mehr Bautrupps unterwegs

Derzeit treffen zwei Bautrupps die Vorbereitungen zum Ausbau schneller Internetverbindungen via Glasfaserkabel im nördlichen Teil des Ortes. Vom in der Albstraße stehenden Verteilerkasten aus wird in die Lehrenackerstraße und in den oberen Teil des Kapellenweges vorgestoßen. So wie in Hart, nutzt die Netze BW diese Gelegenheit dazu, die bisher über die Hausdächer verlaufenden Stromleitungen ebenfalls in die Erde zu bringen.

Ortsvorsteher Horst Henle geht davon aus, dass sich die Zahl der im Einsatz befindlichen Bautrupps alsbald auf vier erhöhen wird. Doch bis die Trillfinger – etwa 500 Haushalte werden laut Henle angeschlossen – schnelles Internet endgültig nutzen können, wird noch etwas Zeit ins Land gehen; in die Seehofstraße, ins alte Baugebiet „Letten“ oder in westlicher Richtung in die Baugebiete auf den Bergen oder im Engental müssen die Bautrupps nämlich erst noch vorstoßen. Der Ortsvorsteher schätzt deshalb, dass der Glasfaserausbau bis ins Jahr 2027 andauern wird.