Derzeit haben die Mitarbeiter der Technischen Dienste mit dem Winterdienst viel zu tun. Foto: tx-foto.com

Der Winter lässt aktuell seine Muskeln spielen. Da haben die Mitarbeiter der Technische Dienste VS im Winterdienst alle Hände voll zu tun. Der Wettermix macht’s.

Erst arktische Temperaturen und Schnee, jetzt Tauwetter mit Sturm und der Gefahr von überfrierender Nässe sowie herumfliegenden oder -liegenden Gegenständen und demnächst wieder einiger Schnee. Darauf müssen sich auch die Mitarbeiter im Winterdienst auf VS-Gemarkung immer wieder neu einstellen.

 

Da läuft es rund, heißt es auf Anfrage der Reaktion bei der Stadt. Der Winterdienst habe aufgrund der niedrigen Temperaturen für die Technische Dienste (TDVS) bereits Mitte November 2025 begonnen. „Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen der Stadt Villingen-Schwenningen und der Ortsteile gab es seither – abgesehen von einer kurzen Warmphase – nahezu täglich Einsätze mit unterschiedlichem Arbeitsumfang“, teilt Stadtsprecher Patrick Ganter mit. Die Bereitschaften für den Winterdienst plane man bei den TDVS vorausschauend und unter Berücksichtigung von Feiertags- und Urlaubssituationen.

Bei starken Minustemperaturen seien Menschen und Technik besonders gefordert. Insbesondere die Handkolonnen sind bei ihrer Arbeit von den niedrigen Temperaturen betroffen. In den Stadtgebieten sind Pflasterflächen, Brücken und Steigungen hinsichtlich der Glättegefahr besonders hervorzuheben.

Die Streumittel

Als Streumittel werden Split, Split-Salz-Gemisch, Streusalz als Granulat und Feuchtsalz eingesetzt. Bei der TDVS sind „eine ausreichende Menge an Streumitteln in der Salzhalle auf dem Bauhof bevorratet“. Der für die Winterdienstsaison 2025/26 abgeschlossene Liefervertrag mit dem Salzlieferanten beinhalte die Option, die bestellte Gesamtmenge bei Bedarf in Teillieferungen an den Bauhof anliefern zu lassen.

Zuverlässige Unterstützung

Die Technische Dienste sehen sich – auch dank der zuverlässigen Unterstützung der unter Vertrag stehenden Fremdfirmen – auf die aktuell angekündigte Wettersituation mit Sturmtief „Elli“ gut vorbereitet. Diese Wetterlage betrifft zwar besonders stark mit starken Schneefällen den Norden Deutschlands.

Im Südwesten waren am Freitag dagegen Plusgrade und Tauwetter vorherrschend. Das birgt allerdings die Gefahr von überfrierender Nässe und rutschigen Straßen und Wegen. Das bringt Einschränkungen für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer mit sich. Außerdem wirkten sich die wetterbedingten Störungen im Bahnverkehr auch bei uns in der Region aus, beispielsweise auf der Schwarzwaldbahn.

Für das Wochenende rechnet der Deutsche Wetterdienst für Baden-Württemberg angesichts sinkender Temperaturen mit teils starkem Niederschlag. Vor allem für den Samstag sei mit starkem Schneefall zu rechnen. Es besteht weiter die Gefahr von überfrierender Nässe.

Darüber hinaus bescherte der Jahreswechsel den Mitarbeitern der Technischen Dienste zusätzliche Arbeit. Denn nicht jeder Böller-Fan nimmt den Müll wieder mit nach Hause. Hinsichtlich des Müllaufkommens an Silvester gab es aus Sicht der Technischen Dienste bei diesem Jahreswechsel keine außergewöhnlichen Ereignisse. Der Müll durch Silvesterfeuerwerk sei seit einigen Jahren auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Beim Jahreswechsel 2025/26 waren insgesamt neun Mitarbeiter der TDVS im Einsatz.