Aussicht auf dem Kienberg in Freudenstadt Foto: Niklas Ortmann

Kräftiger Schneefall hat am Donnerstag schöne Winterlandschaften im Kreis Freudenstadt gezaubert. Wir haben die Bilder.

Pünktlich zum Berufsverkehr schneite es rund um Freudenstadt kräftig. Der prognostizierte stärkere Schneefall hielt sich mit rund sechs Zentimetern jedoch in Grenzen. So lief der Verkehr in der Freudenstädter Innenstadt nahezu normal.

 

Räumdienste waren im Dauereinsatz; die Hauptstraßen gegen Mittag nahezu Schneefrei. Die Eisenbahn war weitgehend ohne Probleme unterwegs. Auch die Gehwege und Zugänge waren überwiegend vom Schnee befreit. Dazu wurde eifrig mit Muskelkraft die Schneeschippe genutzt.

Nichtsdestotrotz kam es durch Glätte und Schnee im Kreis Freudenstadt zu zahlreichen Unfällen und Verkehrsbehinderungen.

Für Wintersport reicht’s noch nicht

Temperaturen rund um die Null Grad verhinderten eine festgetretene Schneedecke. Selbst auf der Schwarzwaldhochstraße (B 500) hielt sich der Schneefall in Grenzen. Rund sechs bis acht Zentimeter reichen weiterhin nicht zum Ausüben des Wintersport aus.

Wenn die Prognosen eintreten, wird es bis Sonntag in klaren Nächten zu Temperaturen von bis zu minus zehn Grad kommen. Das reicht dann zumindest, dass Schneekanonen und Schneelanzen technischen Schnee produzieren können.

Als es einen Meter Neuschnee an einem Tag gab

Deutlich wurde am Donnerstag: Wenn es in der Stadt mal wieder heftig schneit, werden in der Innenstadt die Parkplätze deutlich knapp. Nicht daran zu denken, wenn es einmal wieder an einem Tag über einen Meter Neuschnee gäbe, wie am 1. März 1988.

Damals ging nichts mehr, und in dieser Zeit kamen oft die Schneepflüge nicht mehr durch Nebenstraßen durch. Und das, obwohl man damals mit dem Spitzschneeflug unterwegs war. Autos waren teilweise meterhoch eingeschneit – da halfen nur noch Fahnen, um zu erkennen: Da muss wohl ein Auto stehen.