Die Polizei fahndet nach einem rund 30 Jahre alten Mann mit einem schwarzen Vollbart und heller Haut. Foto: Maier

Ein Bürger ist in Dinglingen um Schmuck im Wert von 10 000 Euro betrogen worden. Er war einem Mann auf den Leim gegangen, der sich als Polizist ausgegeben hatte.

Das spätere Opfer hatte am Freitag einen Anruf bekommen, angeblich von seiner Bank, dass von seinem Konto eine Überweisung ins Ausland getätigt worden sei. Danach wurde das Opfer an einen „falschen Polizeibeamten“ weitervermittelt, der mit einem Protokoll nach Hause kommen wollte. Dieser Mann tischte dann die Lüge auf, dass in der Nachbarschaft eingebrochen worden sei und er den Schmuck aus der Wohnung vorsorglich verwahren könne, heißt es im Polizeibericht. Mit diesem Schmuck suchte der unbekannte Betrüger das Weite.

Der rund 30 Jahre alte Mann war laut Polizei mit einer blauen, zerrissenen Jeans und einer dunklen Jacke bekleidet, hatte einen schwarzen Vollbart und helle Haut.

Nur wenig später war der mutmaßlich selbe Täter im Osten der Stadt mit der gleichen Masche am Werk. „Glücklicherweise entstand hier, trotz Besuchs zu Hause, nach ersten Erkenntnissen kein Schaden“, teilt die Polizei mit.

Die Masche des falschen Polizeibeamten sei nichts Neues, so die Polizei, auch wenn es wie hier Abwandlungen gebe. Um sich selbst zu schützen, solten die Bürger wachsam bleiben und Folgendes bedenken: Die echte Polizei fordere niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände. „Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen will“, heißt es deshalb vom Polizeipräsidoum Offenburg.