Am Samstag sollen Abdellaoue und Ibisevic gegen Mainz die Treffer erzielen. Foto: Pressefoto Baumann

Für den VfB Stuttgart ist es angesichts der anschließenden Brocken Bayern München und Bayer Leverkusen gleich ein Schlüsselspiel. Die Schwaben stehen gegen Mainz 05 unter Druck. Nur im Fall eines Sieges können sie Anschluss an die obere Tabellenhälfte halten.

Für den VfB Stuttgart ist es angesichts der anschließenden Brocken Bayern München und Bayer Leverkusen gleich ein Schlüsselspiel. Die Schwaben stehen gegen Mainz 05 unter Druck. Nur im Fall eines Sieges können sie Anschluss an die obere Tabellenhälfte halten.

Stuttgart - Mohammed Abdellaoue soll dem VfB Stuttgart zu noch mehr Durchschlagskraft im Sturm verhelfen. Vor dem Rückrundenstart gegen den FSV Mainz 05 deutete Trainer Thomas Schneider am Donnerstag an, dass der norwegische Nationalspieler als Sturmpartner des gesetzten Vedad Ibisevic in die Startelf zurückkehren wird. Abdellaoue habe im Trainingslager in Südafrika und bei den Testpartien „konstant gute Leistungen“ gezeigt.

In dieser Saison spielte der 28 Jahre alte Angreifer nur einmal beim 1:2 in Augsburg am dritten Spieltag Ende August von Beginn an. Verletzungen, aber auch ein Formtief warfen den Zugang von Hannover 96 danach zurück. Zudem spielte sich das 17 Jahre alte Talent Timo Werner immer stärker in den Vordergrund.

Schneider kann personell aus dem Vollen schöpfen

Der Auftakt gegen Mainz am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird für den VfB richtungweisend. Angesichts der folgenden schweren Partien gegen das Spitzenduo Bayern München (Nachholspiel am 29. Januar) und Bayer 04 Leverkusen müssen die Schwaben unbedingt gewinnen. Sonst droht ein Absturz in die Abstiegsregion. „Wir wollen mit einem Heimsieg ins neue Jahr starten“, sagte Schneider. „Das wäre für das Selbstvertrauen wichtig.“ Sportvorstand Fredi Bobic wies darauf hin, dass der schwäbische Bundesliga-Zehnte die „große Chance“ habe, den Abstand auf den fünf Punkte mehr aufweisenden Tabellennachbarn „stark zu verkürzen“.

Beide VfB-Verantwortliche sprachen dem Team von Trainer Thomas Tuchel große Qualitäten zu. „Mainz ist spielerisch sehr, sehr gut und wechselt häufiger das System“, urteilte Schneider. „Wir müssen gedanklich und taktisch flexibel und hellwach sein. Aber wir sind gut vorbereitet.“ Bobic bezeichnete Mainz als „extrem unangenehmen und sehr kompakten“ Gegner. Er erwarte „ein sehr interessantes Spiel“.

Personell kann der VfB-Coach aus dem Vollen schöpfen. Deshalb werde es „den ein oder anderen Härtefall geben“, kündigte Schneider an. Vor allem im offensiven linken Mittelfeld ist der Konkurrenzkampf groß. Alexandru Maxim dürfte hier den Vorzug vor Ibrahima Traoré und Werner erhalten. Zum einen ist der rumänische Nationalspieler bei Standards enorm wichtig und gefährlich. Zum anderen hatten Traoré (Eingriff am Knie) und Werner (Rücken) zuletzt kleinere Probleme.

Aber auch etablierten Akteuren wie Innenverteidiger Georg Niedermeier, Linksverteidiger Arthur Boka oder Mittelfeldlenker William Kvist müssen sich auf einen Platz auf der Bank einstellen. Schneider deutete zwar an, dass es kleinere Veränderungen geben könnte. Aber vieles spricht dafür, dass er der Startformation vertraut, die er zuletzt dreimal hintereinander in den Testspielen aufgeboten hat.

Voraussichtliche Aufstellung des VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Schwaab, Rüdiger, Rausch - Leitner, Genter - Harnik, Maxim - Ibisevic, Abdellaoue.

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