Im Lernatelier der Klasse 7b: die Lernwaben Foto: Silke Hartenstein

Die wachsende Beliebtheit der Hebelschule in Schliengen liegt auch am Umgang mit digitalen und sozialen Medien.

So wurden acht White Boards gegen digitale Bildschirme ausgetauscht, mit denen auch eine digitale Vernetzung möglich ist. Weitere digitale Bildschirme folgen im kommenden Schuljahr, hieß es kürzlich beim Pressegespräch. Alle Lehrer haben iPads zur Verfügung, für die Schüler gibt es für die drei Klassen pro Klassenstufe derzeit 16 iPads. Diese werden eingesetzt zur Unterstützung des personalisierten Unterrichts.

 

Neu auf der analogen Ebene sind Lernwaben und undurchsichtige Tischtrennwände für die Lernateliers. Die Lernateliers bieten Schülern die Möglichkeit, ihr Lernen eigenständig und in ihrem eigenen Tempo zu gestalten. Hierfür stehen ihnen neben unterschiedlichen Lernmaterialien, digitalen Ressourcen und Fachliteratur nun auch die Rückzugsmöglichkeit in die Lernwaben zur Verfügung.

Die Wabenstruktur bildet kleinräumige Einheiten, dämpft den Außenlärm, schirmt Einblicke ab, zudem ermöglichen die Waben mit ihrem ergonomischen Winkel eine entspannte Körperhaltung zwischen Sitzen und Liegen, hieß es.

Sofaecke und Lernwaben

Überhaupt haben Lernateliers wenig Ähnlichkeit mit Klassenzimmern, wie man sie von früher kennt. Ein Besuch im Lernatelier der 7b zeigt neben vertrauten Schultischen und -stühlen eine gemütliche Sofaecke und drei Lernwaben – und überall beschäftigen sich die Schüler selbstständig mit ihrer jeweiligen Arbeit.

Auch an anderer Stelle zeigt sich, wie modern man an der Hebelschule unterwegs ist: Seit Beginn des laufenden Schuljahres müssen hier alle Schüler der Klassen fünf bis acht ihr Handy bei Unterrichtsbeginn abgeben und erhalten es erst nach Unterrichtsende zurück. Dem voran ging im vergangenen Schuljahr ein Versuchsmodell mit Schülern der fünften Klassen samt folgender Auswertung.

Mobiltelefone abgeben

Infolge der positiven Resonanz bei Eltern und Kindern, erklärte Rektor Andreas Schlageter, sei die Handyregelung dann ausgeweitet worden. Die Schüler, sagte Schlageter, seien entspannt, weil Missbrauch wie heimliches Fotografieren nicht mehr möglich sei.

Und da mittlerweile auch die Schule gesetzlich verpflichtet zur barrierefreien Internetseite ist, wurde die Schulwebseite in die bereits barrierefreie Gemeindehomepage integriert. Beim Öffnen der Gemeindewebseite erscheint auch das Symbol für die Hebelschule.