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Schlechte Finanzen Mappus bremst in Hockenheim

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Hockenheim - Die Formel 1 ist zwar ein Millionenzirkus, aber der Standort Hockenheimring leidet seit Jahren unter akuter Finanznot. Die Landesregierung soll helfen, aber Ministerpräsident Mappus zögert.

Am 25. Juli ist es wieder so weit. "Die Königsklasse kehrt zurück", lautet der Werbeslogan des Hockenheimrings. Dann fahren die Stars mit ihren schweren Boliden wieder im Kreis, der Sender RTL wird zur besten Zeit ab 14 Uhr übertragen. Wer dabei sein möchte, muss je nach Sitzplatz für das komplette Rennwochenende bis zu 500 Euro pro Ticket berappen. Aber wenn nicht alles täuscht, könnte die Hockenheimring GmbH nach vielen Jahren der Verluste diesmal sogar null auf null oder mit einem leichten Gewinn das Spektakel abschließen. Denn die Rückkehr von Alt-Star Michael Schumacher und die Erfolge von Jung-Star Sebastian Vettel haben den Vorverkauf unerwartet angekurbelt.

Aber genau das ist der Punkt, der in der Politik aufmerksam verfolgt wird. Am Dienstagnachmittag, als die CDU-Landtagsfraktion intensiv über die Zukunft des Hockenheimrings debattierte, ließ Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) deutlich erkennen, dass er eigentlich nicht gewillt ist, dem Veranstalter und damit auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mit Steuergeldern für das alle zwei Jahre in Hockenheim stattfindende Rennen unter die Arme zu greifen.

Teilnehmer der internen Fraktionssitzung berichteten anschließend unserer Zeitung, es sei zwar kein Beschluss gefasst worden, aber aus den Worten von Mappus sei "eine deutlich Ablehnung" herauszuhören gewesen. "Seine Bereitschaft, Landesgelder zu geben, scheint nicht besonders hoch zu sein", sagte ein CDU-Landtagsabgeordneter. Nun soll sich der Arbeitskreis Finanzen nochmals mit dem Thema beschäftigen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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