Die Mauer der evangelischen STadtkirche wird derzeit erneuert.Foto: Fritsche Foto: Schwarzwälder Bote

Bau: Mauer an der evangelischen Stadtkirche wird saniert und Brüstung gesichert

An der evangelischen Stadtkirche laufen derzeit umfangreiche Bauarbeiten. Auch in Sachen Gemeindehaus schreiten die Planungen voran.

In der evangelischen Stadtkirche hat die Sanierung der Mauer, Brüstung und der beiden Säulen des Vorplatzes begonnen –­während gleichzeitig der Abbruch des Martin-Luther-Hause nahezu abgeschlossen ist.

Schiltach. Vor allem die mächtigen Steine der Mauerbrüstung des Vorplatzes duldeten keinen Aufschub der Sanierung mehr: 1937 aufgestellt, sind sie nicht mehr standfest. "Die Brüstungssteine werden neu gesetzt und befestigt, einige beschädigte auch ersetzt. Außerdem wird die große Stützmauer des Vorplatzes abgestrahlt und neue verfugt", beantwortete die Kirchengemeinderatsvorsitzende Ursula Buzzi die Anfrage unserer Zeitung. Auftragnehmer für die Arbeiten ist die Firma Kaufmann Natursteine in Dornhan. Bis Ostern werden die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sein.

Auch an den beiden mächtigen Säulen des Vorplatzes wird gearbeitet. Entworfen hatte sie der in Schiltach geborene und wirkende Künstler Eduard Trautwein. Die beiden inzwischen rostigen Metallkreuze auf den Säulen mit ihrer Neonbeleuchtung wurden bereits samt der elektrischen Installation abgebaut. "Die großen viereckigen Löcher für die Transformatoren im rückwärtigen oberen Bereich der Säulen werden wieder durch einen Stein verschlossen", versichert Steinmetzmeister Alexandre Aubry, der im Auftrag der Firma Kaufmann an der Kirche tätig ist. "Ob sie überhaupt und durch was sie ersetzt werden, darüber gibt es noch keine Überlegungen", verrät Buzzi.

Gemeindehaus

In der Nachbarschaft der Stadtkirche entwickelt sich das zur Zeit wichtigste Bauvorhaben der evangelischen Kirchengemeinde hinter dem Pfarrhaus planmäßig weiter: Das Martin-Luther-Haus wurde inzwischen vollständig abgerissen. Das Gelände wird jetzt so vorbereitet, dass der Neubau beginnen kann. Dafür wurden in der laufenden Woche eine Reihe von Bäumen und Büschen beseitigt.

Aus dem Pfarrbüro ist zu hören, dass der Spatenstich schon Mitte April sein könnte. In der vergangenen Woche habe der Oberkirchenrat die Genehmigung erteilt. "Ich bin glücklich, dass es dann losgehen kann", sagt Buzzi. Den genauen Termin und die Uhrzeit wird die Kirchengemeinde noch mitteilen.

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