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Schiltach Station kommt bis Ende des Jahres

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Noch in diesem Jahr muss auf der Festwiese Heilig-Garten eine Versorgungsstation installiert werden, damit die Gemeinde den Leader-Zuschuss erhält.Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der geplanten Versorgungsstation für künftige Feste auf dem Freigelände Heilig-Garten gerät die Gemeinde in Zugzwang, nachdem der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch drei Gewerke vergeben hat.

Schenkenzell. Bürgermeister Bernd Heinzelmann erinnerte, dass das Ratsgremium in der Januar-Sitzung 2020 beschlossen habe, bei der Leader-Geschäftsstelle Mittlerer Schwarzwald einen Förderantrag für die Installation von zwei Ver- und Entsorgungspunkten auf der Festwiese im Bereich Heilig-Garten zu stellen. Eine solche Infrastruktur war von den Vereinen bei vergangenen Dorffesten und Weihnachtsmärkten vermisst worden.

Aufgrund mehrfacher Überzeichnung des Leader-Förderprogramms sei die Gemeinde zunächst leer ausgegangen und habe einen zweiten Anlauf genommen. Im Juni dieses Jahres sei dann die erfreuliche Nachricht per Post eingetroffen, dass Leader das Kleinprojekt "Festplatz Heilig-Garten" für eine Förderung ausgewählt habe und mit 80 Prozent bezuschusse. "Bedingung war, dass wir für jedes Gewerk mindestens zwei Angembote einholen. Dadurch brauchte es keine öffentliche Ausschreibung. Die Maßnahme muss aber bis Jahresende umgesetzt und abgerechnet sein", schilderte der Bürgermeister die zeitliche Vorgabe.

Bei allen drei Gewerken lagen zwischen dem ersten und zweiten Bieter preislich nur geringe Unterschiede. Einstimmig vergaben die Räte die Erd- und Kanalarbeiten an die Firma Armbruster Bau Service aus Schenkenzell, die ein Gebot von 7750 Euro eingereicht hatte. Bei der Lieferung des Materials für die Wasserversorgung und Festanschlüsse kam das Unternehmen HTI Zehnter aus Herrenberg-Gültstein zum Zug, das mit 627 Euro das günstigste Angebot vorlegte. Mit den Elektroarbeiten einschließlich Unterflurverteiler wurde die Firma Harter Elektrotechnik aus Schenkenzell beauftragt, die hierfür knapp 11 000 Euro verlangt.

Die Gesamtkosten der Versorgungsstation einschließlich Nebenkosten liegen damit bei 19 318 Euro. Davon sind 16 485 Euro förderfähig, was einem Zuschuss von 13 188 Euro entspricht. Die Gemeinde muss somit einen Eigenanteil von 6130 Euro stemmen, der nach Meinung des Bürgermeisters verkraftbar ist. "Hoffentlich können wir die am Jahresende geschaffene Infrastruktur bald auch nutzen", spielte Heinzelmann auf die derzeitige Situation um Corona an.

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