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Schiltach Stadtkapelle strebt nach Höherem

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Vorsitzende Susanne Schmieder (von links) zeichnete Thomas Zagar, Claudia Urbat, Gerhard Gaiser, Helmut Klem, Frank Urbat, Karl-Heinz Kirchner, Michael Götz und Gerhard Becht für langjährige Vereinstreue aus. Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Auf die Musiker der Stadt- und Feuerwehrkapelle wartet eine besondere Herausforderung. Für das Jahr 2021 strebt Dirigent Ralf Vosseler ein Wertungsspiel in der Höchststufe an.

Schiltach. In der Hauptversammlung im Gasthaus Sonne sagte der musikalische Leiter: "Wenn wir uns so weiter entwickeln wie bisher, habe ich keine Bedenken, uns im nächsten Jahr in der Höchststufe anzumelden und bewerten zu lassen", womit er indirekt seiner Kapelle ein großes Lob unterbreitete – um augenzwinkernd nachzulegen: "Immer wenn wir unter Druck stehen, wird der Probenbesuch besser." Zunächst steht jedoch das alle zwei Jahre stattfindende Kirchenkonzert am 10. Mai im Fokus. Gleich nach der Fasnet will Vosseler in die heiße Phase der Vorbereitung einsteigen. Ihm bedeute das Kirchenkonzert aufgrund der besonderen Atmosphäre viel. Für das Jahreskonzert am 21. November in der Friedrich-Grohe-Halle laufe noch die Mottosuche, so Vosseler.

Dem Bericht von Schriftführer Egon Harter zufolge bewältigten die Musiker der Stadt- und Feuerwehrkapelle im vergangenen Jahr mit Hauptkapelle, den "Young­stars", den "Hillbilly Kids", kleiner Besetzung und Fasnetgruppen bei 30 Auftritten, 42 Proben und einem Probentag ein enormes Arbeitspensum.

Neben einigen fixen Veranstaltungen wie Maispielen, Sommerfest und Jahreskonzert wurde auch Neues gewagt. So stand das Sommerstrandkonzert auf der Lehwiese unter dem Motto "Summernight-Rock-Hock". Obwohl es witterungsbedingt in den Pater-Huber-Saal verlegt werden musste, waren die Besucher nach Auskunft der Vorsitzenden Susanne Schmieder begeistert. Das neue Konzept sei gut angekommen und die Erwartungen übertroffen worden. In guter Erinnerung blieb ihr die zweitägige Konzertreise nach Nürnberg. Höhepunkt 2019 war das Jahreskonzert, bei der Hauptkapelle und Jugendkapelle das Motto "Wir schreiben Film(musik)geschichte" in Szene setzten.

Mit Lob überschüttete die Vorsitzende Funktionäre, Musiker und Helfer, betonte aber auch: "Es wird jedes Jahr schwieriger für die Arbeitseinsätze genügend Freiwillige zu finden." Kassierer Horst Fleckenstein berichtete von steigenden Umsätzen bei verschiedenen Veranstaltungen, die für einen Jahresgewinn im unteren vierstelligen Bereich sorgten. Das Plus wird gleich wieder investiert, da die Umnutzung eines Klassenzimmers der ehemaligen Grundschule in ein Instrumentenlager und Unterrichtsraum für die Musikschule ansteht. Hierfür dankte Schmieder der Stadt, mit der bald die geplante Renovierung besprochen werden soll.

Bürgermeister Thomas Haas lobte die gute Zusammenarbeit mit den Musikern, die beim anstehenden Stadtfest wieder gebraucht würden. Die Stadt- und Feuerwehrkapelle sei hinsichtlich Vereinsräumlichkeiten über viele Jahre genügsam gewesen, weshalb sie jetzt berücksichtigt werden müsse. Er wünsche der Kapelle, dass "das mit der Höchststufe" gelinge, so Haas.

Insgesamt 26 passive fördernde Mitglieder zeichnete die Vorsitzende für langjährige Vereinstreue mit silbernen und goldenen Vereinsehrennadeln aus (siehe Infokasten). Nur von einigen Jubilaren kenne sie die Beweggründe, weshalb sie vor 20, 30 und 50 Jahren in den Musikverein eingetreten seien, so Schmieder. Damit forderte sie andere Geehrte auf, aus dem Nähkästchen zu plaudern, wodurch manch amüsante Anekdote aufgedeckt wurde.

Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre Treue geehrt:

  20 Jahre: Claudia Baumgartner, Gerhard Becht, Michael Götz, Zoran Grubisic, Petra Hauer, Tamara Hauer, Robert Heinsius, Achim Hoffmann, Elsa Kimmich, Ulrich Kohler, Sonja Paukstat, Claudia Urbat, Frank Urbat, Erwin Wolber und Klaus Wolber.

  30 Jahre: Hans Faisst, Gerhard Gaiser, Steffen Jäckle, Waldemar Knödler, Edeltraut Letzin, Achim Mayer, Egon Roth, Thomas Zagar und Trio-Reisen.

  50 Jahre: Karl-Heinz Kirchner und Helmut Klem.

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