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Schiltach Neue Brücke weckt kaum Begeisterung

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Zum Bedauern aller Ortschaftsräte soll die gemauerte Bogenbrücke am Eingang zum Reichenbächle durch eine gut 80.000 Euro teure Betonfertigteilbrücke ersetzt werden. Allerdings hält das jetzige Bauwerk die erforderlichen Lasten nicht mehr aus. Foto: Wegner

Schiltach-Lehengericht - Nicht nur die Straßen-, sondern auch die Brückensanierung beschäftigte den Ortschaftsrat Lehengericht in seiner jüngsten Sitzung.

"Durchgefallen" bei der statischen Überprüfung ist die Brücke zur Kesslerhalde am Eingang zum Reichenbächle in Hinterlehengericht. Sie wird abgerissen und durch ein Fertigbauteil ersetzt, wie Ortsvorsteher Thomas Kipp in der jüngsten Sitzung des Gremiums berichtete. Der Gemeinderat Schiltach hatte zu Beginn des vergangenen Monats bereits die Arbeiten für den Brückenneubau an die Schramberger Firma Dizwo vergeben, ein Nachfolgeunternehmen von Dieterlebau, wie die Verwaltung auf Nachfrage deutlich gemacht hatte.

Bei der Untersuchung der Frage, ob die Brücke saniert werden könne, sei man zur Erkenntnis gelangt, "dass eine neue Brücke günstiger wäre", sagte Kipp, der es zwar ebenfalls schade fand, dass die schöne Bogenbrücke weichen müsse, aber in deren Erhalt auch keine Lösung sah. Vor allem, weil es eben vorkommen könne, dass auch Lastwagen, obwohl nicht erlaubt, in diesen Bereich einfahren würden – und sei es nur zum Wenden, wie Kipp anmerkte. Das Bestreben, die alte Brücke zu erhalten, sei schon auch dagewesen, berichtete er. Allerdings müsse man eben mehrere Gesichtspunkte abwägen, und heute sei eben eine höhere Tonnage Standard, sagte er. Darüber hinaus sei es auch schwierig, die alten Konstruktionen statisch zu berechnen. Dass es eben auch sein könne, dass ein Langholzlaster die Brücke nutze, war den Mitgliedern des Ortschaftsrats dann auch schon klar.

Vom Querschnitt her wird die künftige Brücke, wie bereits berichtet, etwas mehr Wasser durchlassen, auch hinsichtlich des Naturschutzes sei vorgesorgt, unter der neuen Brücke würden Fledermauskästen angebracht.

Weitere Untersuchungen

Für die kommenden Jahre sieht Kipp noch weitere Brücken als möglichen Sanierungsgfall, derzeit würden gerade auch andere statisch untersucht, so beispielsweise im Aichhalder Grundbach unterhalb der Mühle. Zudem werde auch eine Brücke im Grumbächle untersucht, dort handle es sich ebenfalls um eine alte Brücke, die einst sogar stark verlegt gewesen sei. Dieses Geröll habe der Bauhof aber ausgeräumt, um einen guten Durchfluss zu gewährleisten.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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