Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schiltach "Netzwerk Gabentisch" im Exil angekommen

Von
In der Schenkenzeller Straße 9 in Schiltach hat das Netzwerk sein neues Quartier bezogen. Foto: Sum Foto: Schwarzwälder Bote

Schiltach (pm/jf). Beim Abschied des "Sozialen Netzwerks Gabentisch" vom Schenkhaus am 7. Oktober 2018 hatte Harald im Spring angekündigt, "nach Schiltach ins Exil zu gehen", und zwar in die Schenkenzeller Straße 9, in die Räume des ehemaligen Waldorfkindergartens.

Nicht nur für das Film-Club-Programm und Kulturveranstaltungen, sondern auch als "geschützter Ort für Gespräche". Ein neues Angebot des Netzwerks. "Für Gespräche aller Art in Begleitung von Lebenskrisen, bei Geburt, Krankheit, Trennung, Tod, als ehrenamtliche Lebenshilfe zur Konfliktlösung, auf Wunsch mit professioneller Beratung, Vermittlung oder Supervision", formuliert im Spring in seinem aktuellen Rundbrief. Dem neu geschaffenen Angebot gibt er den Namen "Kistl".

Wilhelm Busch steht im Mittelpunkt

Nachdem im November und Dezember 2018 schon ein Film-Club-Abend mit Büffet in Schiltach stattfand, startete das Netzwerk gestern mit dem Dokumentarfilm "Drei von Sinnen" in das neue Jahr: Über drei junge Männer, die vom Bodensee zur Atlantikküste reisen, jeder von ihnen kann eine Woche lang nichts sehen, hören oder sagen.

Die erste Kulturveranstaltung im neuen Jahr folgt am Sonntag, 13. Januar. Sie widmet das Netzwerk einem "verkannten Genie": Wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit habe Wilhelm Busch den Menschen einen Spiegel vorgehalten. Treffend und humorvoll, aber immer mit spitzer Feder "pieksend", wurde der 1832 geborene Zeichner und Maler, Dichter und Autor mit "Max und Moritz" weltweit bekannt (1865 gedruckt, bis heute in circa 300 Sprachen und Dialekte übertragen).

Buschs erste Bildergeschichte erschien 1859 als Einblattdruck und trug den Titel "Die kleinen Honigdiebe". Wenige jedoch kennen, so die Veranstalter, Wilhelm Buschs Gedichte, Prosawerke und mehr als 1000 Ölgemälde. Erst gegen Lebensende stellte er ein einziges Bild öffentlich aus, denn zeitlebens war er mit seinem malerischen Werk unzufrieden. Die "Wilhelm-Busch-Gesellschaft" ist seit 1930 um eine Würdigung des nie Künstlers bemüht. Birgit Goerner und Harald im Spring präsentieren Leben und Werk in einer Mischung aus Lesung, Bildervortrag und Buchausstellung. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist bereits ab 19 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro. Weil nur 20 Plätze zur Verfügung stehen, empfiehlt der Veranstalter eine Reservierung unter Telefon 07836/ 95 57 44.

Der zweite von insgesamt zwölf Film-Club-Abenden des Jahres 2019 beginnt am Freitag, 1. Februar, um 19 Uhr. Zum Todestag von Hildegard Knef wird mit "Die Sünderin" an einen Filmklassiker mit der Schauspielerin und Sängerin erinnert, der 1951 Furore machte, weil er Demonstrationen, Boykottaufrufe und zeitweilige Aufführungsverbote auslöste. Zehn weitere Film-Club-Abende folgen.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.