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Schiltach Mauern gehen ins Geld

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Foto: Sum Foto: Schwarzwälder Bote

Die Staig- und Schlossbergstraße werden ausgebaut – und damit kommt einiges auf die Stadt Schiltach zu. Auch in finanzieller Hinsicht.

Schiltach . Insgesamt sind innerhalb der Maßnahme zwölf Mauern zu sanieren, an fünf Stellen sind Ersatzneubauten erforderlich, führte Stadtbaumeister Roland Grieshaber auf ­– das verursacht erhebliche Kosten.

Die vorläufige Kostenschätzung beziffert die Arbeiten mit 650 000 Euro. Für die Ingenieurarbeiten zur Tragwerksplanung sollen 54 500 Euro fällig werden. Dafür schlug die Verwaltung das Fachbüro Breinlinger vor. Die Summe entspreche der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure).

Im Hinblick auf die HOAI, die in der Vergangenheit immer wieder für Rückfragen hinsichtlich deren Notwendigkeit aus dem Rat gesorgt hatte, betonte Bürgermeister Thomas Haas, dass es sich bei den genannten Summen "fast immer um ein Verhandlungsergebnis" zwischen Stadt und Fachbüro handle. Es sei nicht so, "dass sie uns was schicken und wir akzeptieren das einfach", so Haas.

In die Kostenschätzung inbegriffen ist auch eine Aussichtsplattform, die am Knotenpunkt der beiden Straßen entstehen soll. Inge Wolber-Berthold tat sich schwer, die Planungen zu vergeben, ohne zumindest einen Entwurf für den Aussichtspunkt gesehen zu haben. Um dem Gremium "qualifizierter sagen zu können: So könnte es aussehen und so viel würde es kosten", müsse zunächst geplant werden, erklärte Haas. Der Bürgermeister sprach bei der Sanierung von einer "riesen Maßnahme", denn: "Man hat das Gefühl, der halbe Schlossberg ist mit Mauern verbaut".

Philipp Groß fragte nach, wie die Ersatzneubauten gestaltet werden sollen. "Dafür gibt es noch keine Planung", erklärte Grieshaber – denkbar seien unter anderem Mauern aus Blockstein, Beton und mit Fertigteilelementen.

"Erst wenn klar ist, was kommt, lassen sich die Kosten abschätzen", resümierte Roland Grießhaber – auch hinsichtlich der Anmerkungen aus dem Rat, dass ohne genaue Planung auch noch keine konkreten Kosten für die Aussichtsplattform zu definieren seien. Die Gemeinderäte stimmten der Vergabe des Ingenieursvertrags unter den genannten Zahlen einstimmig zu.

Einige Bürger nutzten außerdem die Fragestunde am Ende der Sitzung, um die Arbeiten an der Staig- und Schlossbergstraße nochmals zu thematisieren. Für Anlieger könne es interessant sein, die Arbeiten mit privaten Investitionen – beispielsweise beim Verlegen von Anschlüssen oder der Erneuerung von Heizungsanlagen – zu verbinden. Dafür sei es auch nicht unerheblich, den Zeitplan für die Arbeiten zu kennen. Bürgermeister Thomas Haas bot an, dass Anlieger ihre Fragen per E-Mail an die Stadtverwaltung richten können – sie würden, soweit zum aktuellen Zeitpunkt möglich, beantwortet.

Zudem möchte die Stadt eine Infoveranstaltung für die Anwohner organisieren, in der das Projekt vorgestellt werde und Fragen gestellt werden könnten.

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