Fotos: Ziechaus Foto: Schwarzwälder-Bote

Händels "Messiah" erklingt neu arrangiert in der Schiltacher Stadtkirche

Mit "Messiah" kam das bedeutende Oratorium von Georg Friedrich Händel für Soli, Chor und Orchester in der evangelischen Stadtkirche in Schiltach zur Aufführung.

Schiltach. Die Kantorei an der Stiftskirche Lahr und das Collegium musicum unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Hermann Feist führte das bekannte Oratorium in englischer Sprache auf, in der es Händel geschrieben hatte und in der es in Dublin 1742 und in London 1743 uraufgeführt worden war. Auch in Schiltach war eine Uraufführung mit einem Neuarrangement des Dirigenten zu hören mit der erweiterten Instrumentierung mit Flöten, Oboen, Trompeten, Posaunen und Pauken zu einem großen Orchester.

Um möglichst nahe am Original zu bleiben, wurde das Oratorium mit den Versen aus der Bibel in altenglischer Sprache gesungen. Im ersten Teil waren die Prophezeiung der Ankunft des Messias und seiner Geburt zu hören. Im zweiten Teil ging es um die Passion mit dem Opfertod am Kreuz und die Auferstehung mit dem grandiosen Halleluja, mit dem die Akteure gemeinsam das große Kirchenschiff erfüllten. Dieser Teil des Werks wird auch oft in Festgottesdiensten zu Ostern aufgeführt.

Im dritten Teil ging es um die Erlösung im Sieg über Tod und Sünde durch den Glauben, beendet mit einem mächtigen Amen des Chors. Solisten bei den Arien waren Sopranistin Petra Karie Hockenhull (Baden-Baden), Altistin Viola de Galgoczy (Lahr), Tenor Olivier Trommenschlager (Mulhouse) und Bass Menno Koller (Köln).

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