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Schiltach Lob fürs Schnurren und den Bürgerball

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Zunftchef Stefan Wolber (von links) mit den Gewählten und Geehrten Eyleen Richter, Fabian Armbruster, Carmen Jehle, Roger Staudt, Anna Bösel, Sascha Ferreira und Teresa Sum Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Die Narrenzunft Schiltach stellt sich auf eine lange Fasnet 2019 mit vielen Terminen und Arbeitseinsätzen ein. Mit der Hauptversammlung – traditionell am 11. November – zog sie im Schützenhaus einen Schlussstrich unters vergangene Vereinsjahr.

Schiltach. Das war dem gereimten Bericht des Zunftmeisters Stefan Wolber zufolge geprägt von einer schönen Fasnet mit vielen Erlebnissen im Städtle und bei Umzügen auswärts. Beim Schnurren sei in jeder Gaststätte etwas los gewesen.

Auch finanziell gab es für Wolber nichts zu mäkeln, da Säckelmeisterin Eyleen Richter beim Adventmarkt, Bauernmarkt und Bürgerball mehr einnahm als ausgab. Trotz des Kaufs neuer Kittel für den Zunftrat für knapp 3000 Euro und der Tilgung für die Zunftstube blieb immer noch ein nettes Plus übrig.

Ehrenzunftmeisterin Sabine Bösel bekräftigte, wie wichtig es sei, dass die Fasnet im Städtle nicht vernachlässigt werde. Das Programm beim Bürgerball im Pater-Huber-Saal sei bestens angekommen. "Macht weiter so", lobte sie.

Bei den geheimen Wahlen wurden Zunftmeister Stefan Wolber, Kritzelmeisterin Teresa Sum und Zunftrat Sascha Ferreira für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Neue zweite Kassiererin ist jetzt Anna Bösel, nachdem Amtsinhaberin Marion Neumann nicht mehr kandidierte. Aus dem Narrenrat schieden Emilie Bauer und Anna Bösel aus.

Für fünfjährige aktive Mitgliedschaft ehrte der Zunftchef Carmen Jehle, Teresa Sum, Anna Bösel, Fabian Armbruster, Christian Wendt und Alex Fehrenbacher mit der bronzenen Vereinsmedaille. Die Auszeichnung in Silber für zehnjährige aktive Mitgliedschaft erhielt Eyleen Richter. Mit der goldenen Plakette für 20-jährige aktive Mitgliedschaft gewürdigt wurden Roger Staudt (Rosch), Sandra Gebele und Marion Neumann.

Wie Wolber informierte, müsse die Zunft aus versicherungstechnischen Gründen künftig genauer zwischen passiven und aktiven Mitgliedern unterscheiden. Eine Beitragsänderung der Versicherung erfolge dadurch nicht, sagte der Zunftmeister auf Anfrage.

Mit rund 40 Personen wird die Narrenzunft das Fest der Schuhu-Hexen zum 33-jährigen Bestehen am 19. und 20. Januar mit Aufbau und Bewirtung unterstützen. Zuvor steht noch Arbeitseinsatz beim Schiltacher Advent am 7. Dezember an.

Zum Fest der Schuhus äußerte sich Ehrenzunftrat Achim Mayer kritisch. Er gönne den Hexen die Feier. Allerdings werde seiner Meinung nach hierfür ein zu großer Aufwand betrieben, zumal 33 Jahre kein richtiges Jubiläum darstelle. Dass die Schramberger Straße an fünf Tagen gesperrt werde und weder die Feuerwehr noch das Rote Kreuz etwas dagegen hätten, wundere ihn.

Des Weiteren beklagte Mayer, dass er sich mit dem Sonntags-Umzug in Schiltach nicht mehr identifizieren könne, weil da fast nur noch Hexengruppen teilnähmen. Dennoch freue er sich auf die kommende Fasnet, auch wenn sie lange dauere, betonte der Ehrenzunftrat. "Die Narrenzunft Wolfach ist beim Umzug 2019 dabei", verkündete Wolber freudig und erhielt Applaus.

Zusammen mit seiner Stellvertreterin Alexandra Vondrach verabschiedete er dann Marion Neumann. Sie dankten ihr für ihr langjähriges Wirken als Zunfträtin, Säckelmeisterin und Schnurrantin mit gereimten Vierzeilern.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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