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Schiltach Ideen für ein neues Konzept am Schlossberg gesucht

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Zusammen mit Michael Götz (links) wurde am Hang die Südseite des Schlossbergs wieder begehbar gemacht.Fotos: Koch Foto: Schwarzwälder Bote

Schiltach. Der Schlossberg ist sowohl ein Naturpark, als auch ein Naherholungsgebiet für Schiltacher Bürger und Touristen beliebtes Anlaufziel hoch über Schiltach, schreibt Karl-Heinz Koch von Schwarzwaldverein Schiltach. "Hochaufschießende Bäume und Sträucher, die die Sicht auf Schiltach versperren, aber auch unliebsame Hinterlassenschaften auf dem Schlossbergareal geben allerdings nicht immer ein schönes Erscheinungsbild ab."

Es gibt Handlungsbedarf

Es sei zwar seitens der Stadt Handlungsbedarf angedacht, aber ein endgültiges Gestaltungskonzept des Gemeinderats stehe noch aus, da Zeit für Vorschläge und Ideen gewonnen und auch die Ortsvereine in Lösungskonzepte eingebunden werden sollen.

Kürzlich ist bereits der Pavillon, der immer wieder für Grillpartys "missbraucht" wurde und wegen seiner Baufälligkeit jetzt zu einem Sicherheitsrisiko wurde, vom Schiltacher Zimmermann Haberer im Auftrag der Stadt vorläufig repariert worden.

Der Schwarzwaldverein Schiltach/Schenkenzell strebe eine naturnahe Lösung an, die dem Naturschutz gerecht werde und will auch hierfür seinen Vorschlag an die Stadt Schiltach einbringen.

Für einen Beitrag haben jüngst zwölf Freiwillige des Vereins in einer ganztägigen Aktion Hecken und Sträucher geschnitten, kleinere Bäume gefällt, die die Sicht versperrten sowie Zugangswege zum Schlossbergareal gesäubert und freigeschnitten, Unrat eingesammelt und das hohe Gras unterhalb der Zugangsbrücke geschnitten.

Keine Einzelaktion

Das Ergebnis, so der Schwarzwaldverein, könne sich sicherlich sehen lassen aber der Verein wisse, dass dies keine Einzelaktion bleiben darf. Bereits im März diesen Jahres hat der Verein mit Freiwilligen um den Wegewart Michael Götz die Wege auf der Südseite des Schlossberges (oberhalb des Bauhofs) mit Schlepper, Seilwinde, Motorsägen, Axt und Pickeln in einer achtstündigen Aktion nach Sturmschaden von Bäumen befreit und wieder begehbar gemacht.

Die Wurzelstöcke der Bäume hatten zum Teil den Weg mitgerissen und/oder diesen komplett blockiert.

Die Betreuung der Wanderwege ist neben der Organisation und Durchführung von Wanderungen die wohl arbeitsintensivste Aufgabe des Schwarzwaldvereins und erfordert außer hohem Arbeitseinsatz viel Idealismus.

Allein in der Gemarkung Schiltach existieren 60 Kilometer örtliche Wanderwege, dazu kommen noch sieben Kilometer Regional- und Fernwanderwege. In Schenkenzell sind es zusammen nochmals 35 Kilometer Wege, die vom Verein immer freigehalten und markiert werden müssen.

Ohne zusätzliche Freiwillige ist die Arbeit für die drei Wegewarte des Schwarzwaldvereins Schiltach/ Schenkenzell nicht zu schaffen und so gebühre den Wegewarten Dank nicht nur vom Verein, sondern auch von den Wanderern, die diesen Dienst auf ihren Wanderungen mit einer Selbstverständlichkeit annehmen.

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