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Schiltach Gemeinsam Zukunft in die Hand nehmen

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Die "Bader Almhütte" zeigte ihr Zuberbaden auf dem Marktplatz. Foto: Schwarzwälder Bote

Beim 24. Bauernmarkt flanierten viele Besucher an den Ständen zwischen Fachwerkhäusern in Schiltachs Altstadt.

Schiltach. Der jährliche Bauermarkt in Schiltach ist zu einem wahren Genussmarkt gewachsen.

Was auch immer Gaumen und Hunger begehren - an den vielen Ständen zwischen schönem Fachwerk ist alles zu finden, was nicht nur den Hunger stillen kann, sondern auch noch einen besonderen Genuss bietet. Sei es die deftige Flößerwurst, die "Roulade von Uropa" oder die orientalische Falafel – diese sinnliche Entscheidung muss oder besser kann jeder nach Gusto treffen.

Schon bei der Eröffnung hatte Gemeinderat Michael Buzzi in Vertretung von Bürgermeister Thomas Haas angekündigt, in Schiltach "tanzt der Bär". Der Bauernmarkt sei eine Vernetzung von Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft aus der Umgebung: "Wir können uns nur vernetzen und gemeinsam unsere Zukunft in die Hand nehmen". Land- und Forstwirt Karl-Heinz Schillinger mahnte, den Wald nicht zu zerstören, aus dem "das Holz deiner Wiege und deines Sarges kommt".

Mit "Earth, Wind und Fire" eröffnete die Stadt- und Feuerwehrkapelle bei strahlendem Sonnenschein schwungvoll das Markttreiben. Und die Besucher ließen sich nicht lange bitten, probierten Wildsalami mit Wildsau, quellfrische Forellen aus dem Kinzigtal und den Kirsch-Sahne-Traum vom Rinkenbach. Dabei trafen sie alte Bekannte, die sie schon lange nicht mehr gesehen hatten – oder war es beim Markt im letzten Jahr?

Auf der Bader Alm klagten die Mannen "d’Gois isch weg" und tauchten im frisch-grünen Wasser im Badezuber ab, nicht ohne vorher noch kräftig in Horn und Trompete zu blasen.

Weiter unten wurden auf Bestellung große Glocken in neue Ledergurte genietet und nebenan gab es selbst gestrickte bunte Socken, die aber noch nicht gebraucht werden. Die Förster hatten zwei Hochsitze aufgestellt, zwischen denen Kinder über eine Rinne Murmeln rollen lassen konnten. "Mariannele, wir gehn auf d’Kilb" luden zudem "d´Grenzgänger" zum Tanz ein.

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