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Schiltach Für beide Fahrzeuge gibt es jetzt ein Dach

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Geehrte (mit Urkunden) und Ehrende beim DRK (von links) Alexandra Storz, Marina Schmider, David Weisser, Jürgen Nowak, Beate Brede, Michael Schinselor, Bernd Heinzelmann und Thomas HaasFoto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Zu einer "besonderen Mitgliederversammlung" hat Vorsitzender Thomas Haas DRK-Helfer und Besucher in der Festhalle in Vorderlehengericht begrüßt.

Schiltach (czh). Auf Abstand waren Tische für die Vorstandsmitglieder und Stühle für die Besucher in der Halle verteilt. Alle trugen den fast schon obligaten Mundschutz und nur die Redner legten ihn kurz ab. Trotz Corona habe man mit dem Bau von Garagen eine große Baumaßnahme erfolgreich beendet und könne nun die beiden Fahrzeuge unter Dach unterstellen.

Der Bereitschaftsleiter im Ortsverein Schiltach-Schenkenzell, David Weisser, berichtete von 15 aktiven Männern und 14 Frauen, die bei einer Großübung des Kreisverbands Wolfach in Haslach und drei weiteren Übungen mit Feuerwehren ihre Einsatzbereitschaft überprüften.

Die Helfer vor Ort wurden zu 90 Notfall- und zu fünf Einsätzen im neuen Hausnotruf in Schiltach und Schenkenzell gerufen.

In der Sozialarbeit gab es 34 Hallenbadbesuche und 56 Betreuungseinsätze. In zwei Fällen unterstützten Notfallnachsorgehelfer Menschen in psychischen Notlagen. Bei drei Spendeterminen und einem in der Firma Hansgrohe wurden durch 738 Spender 683 Blutkonserven gefüllt.

Der stellvertretende Vorsitzende und Bauleiter Egon Jehle berichtete vom Neubau der drei Garagen für Mannschafts-, Einsatzwagen und den Anhänger in der Hauptstraße 4, gegenüber von der Brücke zum Bahnhof. Lange habe man nach einem geeigneten Platz gesucht und von der Stadt das Grundstück am Ortseingang zur Verfügung gestellt bekommen. Nach dem Abriss eines Schuppens konnte man die neuen Garagen mit örtlichen Firmen bauen.

Etwa 1000 Stunden Eigenleistung erbrachten die Helfer des Ortsvereins. Mit 208 000 Euro blieb man unter den errechneten Baukosten, von denen Schiltach mit einem Anteil des Ortsvereins insgesamt 75 Prozent übernahm.

Der Ortsverein trägt 25 Prozent und aus Schenkenzell kommen noch 10 000 Euro, mit denen Restkosten für die Einrichtung bezahlt werden können. Der Ortsverein danke den Gemeinden und einigen Firmen für die Unterstützung.

Acht Kinder im Alter zwischen acht und 15 Jahren übten im Jugendrotkreuz, berichtete Leiterin Angelika Ferreira. Für die übersichtlich geführte Kasse konnte Bernd Heinzelmann einstimmige Entlastung feststellen.

Schiltach (czh). Aus dem DRK-Kreisverband Wolfach zu dem Schiltach und Schenkenzell gehören, hat Vorsitzender Jürgen Nowak bei der Mitgliederversammlung im Ortsverein Schiltach-Schenkenzell berichtet. Es sei eine der wenigen Versammlungen in DRK-Ortsvereinen, aber mit den neuen Garagen habe man einen wichtigen Anlass, denn gute Räume motivierten die Aktiven. Auch im Kreis freue man sich über einen neuen Einsatzleitwagen.

Jürgen Nowak ehrte Mitglieder im Ortsverein Schiltach-Schenkenzell mit Daniela Harter für fünf Jahre und für 20 Jahre Beate Brede, Kerstin Ronecker, Thomas Schenk und Marina Schmider.

Bereitschaftsarzt Helmut Horn ist seit 25 Jahren im DRK, Ulrich Kohler seit 40 Jahren und Michael Schinselor schon seit 45 Jahren. Er weise ein umfassendes Rotkreuzleben auf, bekräftigte der Vorsitzende des Ortsvereins, Thomas Haas. Er sei ein Aktivposten als langjähriger Bereitschaftsführer, Ausbilder, Rettungssanitäter und Aktiver im Betreuungsdienst. Das hohe soziale Engagement von Beate Brede ehrte der Bürgermeister. Sie war zwölf Jahre Bereitschaftsleiterin, sei als Helferin vor Ort und in der Notfallnachsorge aktiv. Für ihre besonderen Verdienste ernannte er sie zum Ehrenmitglied in ihrem Ortsverein.

Als Bereitschaftsleiterin zeichnete Alexandra Storz Angelika Rupprecht für 50-maliges Helfen bei den Terminen zur Blutspende aus. Die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in Schiltach und in Schenkenzell hob Egon Jehle hervor. In diesem Jahr könne man sie nicht bekräftigen, weil es bei den Feuerwehren keine Versammlungen und Abschlussübungen geben dürfe, bedauerte Kommandant Markus Fehrenbacher.

Thomas Haas kündigte in der Versammlung an, im nächsten Jahr nicht mehr für den Vorsitz im DRK-Ortsverein zu kandidieren. Er könne, so sagte er, das Amt nicht mehr zur eigenen Zufriedenheit ausüben, weil er zu viele andere Aufgaben zu erfüllen habe.

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