Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schiltach Feuerwehr rückt zu Brand bei BBS aus

Von
Rund zwei Stunden brannte das Metallgemisch in dem Induktions-Schmelzofen bei BBS in Hinterlehengericht. Foto: Wegner

Schiltach - Ein Brand in einem Induktions-Schmelzofen für Metalle bei BBS in Hinterlehengericht sorgte in der Nacht zum Dienstag für einen längeren Einsatz der Feuerwehr Schiltach. Verletzt wurde niemand.

Rund drei Stunden war in der Nacht zum Dienstag die Schiltacher Feuerwehr unter Leitung von Kommandant Harry Hoffmann im Einsatz. In einem Induktionsofen, der zum Schmelzen von Metallen dient, hatten sich, so erste Vermutungen von Kreisbrandmeister Mario Rumpf vor Ort, zugemischte Magnesiumspäne aus der Produktion entzündet. Der zunächst an der Anlage angenommene Kabelbrand bestätigte sich nicht, wie die Feuerwehr feststellte.

Zunächst versuchte die mit 35 Kräften angerückte Wehr aus Schiltach mit rund 250 Kilogramm Löschpulver den Brand in dem Kessel einzudämmen. Dazu waren teilweise fünf Atemschutztrupps im Einsatz.

Es gelang zunächst nur teilweise, die Sauerstoffzufuhr durch das Löschmittel abzuriegeln, was es allerdings möglich machte, Teile des flüssigen Metalls anschließend in eine Mulde zu kippen und nach Erkalten mit dem Gabelstapler aus der Halle zu fahren. Verkrustete Teile am Rand des beweglichen Kessels und an dessen Grund brannten jedoch noch länger weiter und mussten schließlich mit Salz abgedeckt werden.

Der Rettungsdienst des Roten Kreuzes untersuchte die Mitarbeiter der Firma auf eingeatmetes Kohlenmonoxid. Da es hierbei keine Probleme gab, konnten sie anschließend wieder an die Arbeit und dabei auch – mit Atemschutzmasken ausgestattet – die Feuerwehr unterstützen.

Vor Ort war neben der Feuerwehr Schiltach zudem ein leitender Notarzt und Kreisbrandmeister Mario Rumpf sowie seine Stellvertreter Werner Storz und Frank Müller – Storz war aufgrund der Mitalarmierung der Drehleiter aus Schramberg gekommen, Müller hatte den Notarzt aus Rottweil nach Hinterlehengericht gefahren.

Die Schadenshöhe dürfte, abgesehen vom Produktionsausfall des Unternehmens in diesem Bereich, gering sein.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18
1

Kommentar

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading