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Schiltach Ein Parkplatz wird gestrichen

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Der vordere der fünf Stellplätze (schraffiert) entlang der Hauptstraße fällt weg. Foto: Sum/Montage: Kleinau Foto: Schwarzwälder Bote

Der Kreuzungsbereich Hauptstraße/Häberlesbrücke ist in der Stadt und im Gemeinderat immer wieder Thema gewesen. Jetzt soll ein Umbau dort für bessere Sichtverhältnisse sorgen.

Schiltach. "Die schwierigen Sichtverhältnisse beim Abbiegen von der Häberlesbrücke in die Hauptstraße sind bereits mehrfach diskutiert worden", sagte Hauptamtsleiter Michael Grumbach. Kritisch sei es vor allem dann, wenn auf dem vordersten der fünf Parkplätze längs der Hauptstraße ein höheres Fahrzeug stehe. Bei einer Verkehrsschau hätte die Verwaltung den Bereich nun zusammen mit dem Straßenverkehrsbehörde Rottweil, der Polizei und der Straßenmeisterei Schramberg begutachtet.

Der Vorschlag, der bereits früher im Gemeinderat angeklungen war, für eine bessere Übersicht einen Verkehrsspiegel anzubringen, sei abgelehnt worden. Am einzig möglichen Standort – gegenüber der Einmündung –­ würde der Spiegel in die Straße ragen und "wäre dann regelmäßig kaputt, weil Lastwagen dagegenfahren", so Grumbach. Außerdem sollten Spiegel laut Behörde nicht auf Schulwegen von fahrradfahrenden Kindern angebracht werden, was dort nicht ausgeschlossen werden könne. "Diese sollen mit Spiegeln nicht überfordert werden", erklärte Grumbach.

Stattdessen habe das Landratsamt vorgeschlagen, das Ausfahrtssichtfeld zu verbessern – indem der kritische vordere Parkplatz weggenommen werde. "Dadurch müsste die Situation deutlich entschärft werden", so Grumbach. Den Parkplatz nur mittels Markierung für Autos zu sperren "macht auf Kopfsteinpflaster keinen Sinn. Das müssten wir alle zwei Wochen erneuern", sagte Grumbach. Außerdem werde sie von Autofahrern nicht unbedingt wahrgenommen. Die Rottweiler Behörde rate deshalb zum Umbau des Bereichs – das rötliche Porphyrpflaster solle dann auch für den wegfallenden Parkplatz genutzt werden.

Verkehrsberuhigung

Hans-Jörg Heinrich regte an, im Zuge des Umbaus die "Einfahrt etwas offener zu gestalten". Beim Abbiegen mit Gegenverkehr auf der Brücke gehe es wegen des hohen Bordsteins mitunter eng zu, so seine Begründung. Auch Michael Pflüger kennt solche Situationen: "Die, die abbiegen wollen, sehen oft recht spät, dass von der Brücke her Gegenverkehr kommt. Damit ist die Straße blockiert". Er plädierte ebenfalls dafür, die Einfahrt auszuweiten. Bei Stadtbaumeister Roland Grießhaber stieß dieser Vorschlag nicht auf Gegenliebe: Die Führung sei bewusst so, "dass man recht rechtwinklig einfahren muss". Auch Bürgermeister Haas erkannte darin eine Verkehrsberuhigung.

Martin Schuler schlug vor, die Stellfläche für Fahrräder und Motorräder freizuhalten. Damit gewährleistet werden könne, dass nicht doch Autos dort parkten, könnten für Fahrräder Bügel aufgestellt werden, so Grumbach. Auch Michael Buzzi gefiel die Idee, die Fläche "anderen Verkehrsteilnehmern als Autofahrer" zur Verfügung zu stellen. Denkbar sei auch, dort eine Sitzbank aufzustellen.

"Ohne dass der Parkplatz wegfällt, ist keine deutlich bessere Lösung möglich", fasste Haas zusammen. Die Räte stimmten daher bei zwei Enthaltungen zu, den vordersten Stellplatz zu streichen. Die Verwaltung wird nun Vorschläge zur Gestaltung des Bereichs erarbeiten.

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