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Schiltach Drei Jahre auf See

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Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Die Volkshochschule lädt am Freitag, 24. Januar, um 19.30 Uhr zum Reisebericht "Drei Jahre Meer-Abenteuer auf dem Segelschiff" in die Friedrich-Grohe-Halle ein.

Schiltach. Die Schiltacherin Desirée Meier geborene Mogler und ihr Schweizer Ehemann Elias Meier hatten vom Segeln keine Ahnung als sie sich entschieden, ihr Leben über den Haufen zu werfen. Sie wollten abseits von gesellschaftlichen Normen ihren ganz eigenen Lebensstil mit und in der Natur leben. Ihr Vorhaben war, mit einem Segelschiff die Welt erkunden – am liebsten einmal ganz herum.

Dass nicht alles nach Plan lief, merkten die zwei Greenhorns laut Mitteilung schnell. Ihre Reise führte sie zunächst nach Korfu, wo sie gegen Logis grundlegende Dinge über das Segeln erlernten, bevor sie viel zu schnell in den Besitz ihres eigenen Schiffes gelangten. Der Schiffsalltag befreite sie schnell von allen Illusionen und den Träumen davon, nur tatenlos an Deck zu liegen und die Sonne zu genießen. Körperlich harte Arbeit erwartete sie, trotzdem sollte es sich lohnen.

Warum? Was ist der Reiz einer Reise in der man Naturgewalten ausgeliefert ist, stetig wachsam sein muss, um nicht von schlechtem Wetter überrascht zu sein? Welche Begegnungen begleiten eine solche Reise, die immer an den eigenen persönlichen Grenzen verläuft? Was sind die Voraussetzungen, um dies realisieren zu können? All diesen Fragen gehen Elias und Desirée Meier mit ihrem sehr persönlichen Vortrag auf den Grund.

Ihre Reise führte sie von Korfu aus durch die ionischen Inseln hindurch bis hinunter an die Peloponnes, die sie umrundeten. Sie gewannen immer mehr Sicherheit in ihre eigenen Fähigkeiten als Skipper und wagten ihre erste Überfahrt nach Italien. Sie reisten weiter bis nach Korsika und ans französische Festland, wo sie ihre Reise nach drei Jahren beendeten.

Innerlich und emotional führte sie ihr Segelabenteuer dabei zu den höchsten Höhen und den tiefsten Tiefen – auf See ist man auf sich alleine gestellt, man kann nicht aussteigen, das Wetter kommt wie es kommt und auch der Partner kann nicht einfach ausgetauscht werden. Das Wetter lehrte die Beiden kompromisslose Ehrlichkeit, Bescheidenheit und Demut. Ängste bei Unwetter mussten ausgestanden werden und unbeschreibliche grenzenlose Freude und innere Zufriedenheit spürten die beiden, wenn sie auf offenem Meer von nichts als von Wasser und einem unendlich erscheinenden Horizont umgeben waren.

Und immer wieder hatten sie am Rande der Reise unerwartete Begegnungen mit Menschen, die ihre Leben durch ihre Geschichten tief gehend und nachhaltig veränderten. Am Ende der Reise stand fest: Eine Weltumseglung wurde es nicht, aber eine Reise zurück zu den Dingen, die im Leben wahrhaftig wichtig sind: Respekt und Demut vor der Natur, Liebe zu den Menschen und der Umwelt und vor allem große Dankbarkeit gegenüber dem Leben. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Der Eintritt beträgt vier Euro.

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