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Schiltach Corona-Krise: Autokino kommt gut an

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Mit Snacks und Getränken ausgestattet lässt sich der Besuch im Autokino Schiltach genießen. Foto: Riesterer

Schiltach - Am vergangenen Freitag hat das Autokino Schiltach Premiere gefeiert. Das Angebot auf dem Parkplatz der Sporthalle "Am Kaibach" kommt an. Das bestätigt auch Christian Jäckels, Tourismusmanager der Stadt Schiltach, mit dem wir über das Projekt gesprochen haben.

Wie sind Sie mit den ersten Tagen des Autokinos zufrieden?

Die ersten Tage liefen wirklich gut. Das Programm hatte für jeden etwas zu bieten und das Team, das das Autokino vor Ort umsetzt, ist einfach stark. Stefan Schmider von EventKon und Marco Kimmich vom MK-Veranstaltungsservice haben mit ihren Jungs ganze Arbeit geleistet das Material zusammenzutragen und ein Konzept für die Durchführung gemeinsam mit Familie Prinzbach/Geißler vom Kino in Haslach zu entwickeln. Wir waren seitens der Stadt im Vorfeld zuständig, um alle Weichen zu stellen und den passenden Rahmen zu schaffen. Das ist uns gelungen. Nun spürt man die Freude bei allen Beteiligten, dass wir das gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Jeder hat aus dem Projekt einen Nutzen: Die Stadt hat ein Angebot und eine funktionierende Infrastruktur, die Techniker und Event-Leute haben eine Beschäftigung und eine Herausforderung trotz Krise, und das Kino darf seine Filme zeigen und die Gäste unterhalten. Win-Win-Win, sozusagen.

Wie viele "Autos" kamen am Eröffnungswochenende?

Am ersten und zweiten Abend waren die Vorstellungen jeweils ausverkauft, also knapp 120 Fahrzeuge. Bei den Kindervorstellungen und dem Muttertagsspecial war zwar weniger los, aber immer noch mehr als erwartet.

Welche Resonanzen der Besucher haben Sie erreicht?

Die Resonanz der Besucher war bisher durchweg positiv. Vor allem die Konzeption und Organisation vor Ort wurde immer wieder gelobt. So auch die Stationen beim Einlass und der Snackausgabe und die Einweisung auf dem Platz. Bereits am ersten Abend war der Platz elf Minuten nach Film–ende komplett geräumt. Es lief alles in geordneten Bahnen und konform zu den Vorgaben zum Infektionsschutz.

Wer kümmert sich um die Gestaltung des Programms? Wie kommen die Ideen zustande?

Das Programm entwickeln wir gemeinsam. Jeder kann seine Ideen einbringen und dann schauen wir, was machbar ist und was nicht. Die Event-Leute kümmern sich zum Beispiel komplett um die Auto-Party mit den Schlager-Stars. Wir seitens der Stadt bringen das Regionentheater mit einer Heinz-Erhardt-Biografie auf die Bühne im Autokino. Das wird auch ein Experiment, mit dem noch keiner wirklich Erfahrung hat, aber spannend ist für alle Beteiligten.

Sind weitere Veranstaltungen denkbar?

Weitere Veranstaltungen sind in der Planung, aber noch nicht alle spruchreif. Am Samstag, 23. Mai, werden wir einen Kabarettabend mit "Witz vom Olli" haben und da wir wahrscheinlich verlängern werden, haben wir Pläne für eine "Autoberfest-Party" mit den "Wolpertinger Buam". An Pfingsten versuchen wir gerade einen zweiten Kulturblock zu bauen. Ich denke, da werden wir noch was auf die Beine stellen können. Auch von außerhalb werden Ideen an uns herangetragen, die wir dann einfach prüfen und schauen, was wir machen können. Immerhin haben wir derzeit fast als Einzige in der Gegend eine bespielbare Infrastruktur für Veranstaltungen. Bei der Filmplanung verlassen wir uns auf die Erfahrung der Familie Prinzbach/Geißler aus Haslach, die das dortige Kino bereits seit Jahrzehnten betreibt.

Waren Sie selbst schon als Gast im Autokino? Wie waren Ihre persönlichen Erfahrungen?

Ich war mit meiner Frau am Freitagabend in "Bohemian Rhapsody". Und ich kann nur bestätigen, was ich schon beschrieben habe. Die Organisation war top. Wir waren schnell auf dem Platz, die Technik hat funktioniert und es war ein tolles Gefühl diesen Film mit so vielen anderen erleben zu können. Bei der Einfahrt gab es LED-Leuchtstäbe. Als dann alle beim großen Finale des Filmes damit im Takt gewinkt haben, wurde einem noch mal klar, dass man eben doch nicht nur für sich den Film schaut, sondern auch im Autokino ein Gemeinschaftsgefühl aufkommen kann. Das hat uns alle letztlich nochmal umso mehr bestärkt auch mit dem Format zu experimentieren.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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