Foto: Bartler-Team

Sommerliche Temperaturen laden in Schiltach zum Feiern ein. Traumwelt erweist sich als wenig anziehend.

Schiltach - Egal ob Rocksongs, Folk und Country oder seltener Mix: Musik und gute Stimmung waren Trumpf bei der zwölften Schiltnacht. Die äußeren Bedingungen mit Temperaturen einer lauen Sommernacht luden in Schiltach zum Feiern, Abtanzen und Flanieren ein.

Eine gute Kondition bewiesen die schwarz-gelben Schuhu-Hexen aus Hinterlehengericht, die bereits ab 11 Uhr in der Schramberger Straße zum Abschluss der Vorland-Feste die Gäste bewirteten.

Nach einer Erholungsphase am Nachmittag scharten sich die Besucher ab den Abendstunden vor der Wolfacher Partyband "Slack Joint", die mit Funk-, Soul-, Rock- und Popmusik aufspielte. Besonders die beiden Sängerinnen Alexandra und Leona Wild sorgten mit ihrer Performance dafür, dass es den Zuhörern nicht langweilig wurde.

Ganz im Stil des deutschen Liedermachers Reinhard May unterhielten Gerdi und Jochen alias "Two Steps to Heaven" mit handgemachter Musik die Besucher in der Markthalle. Mit Gitarre und Gesang kamen die Folk-, Pop- und Countrysongs aus den 70er- und 80er-Jahre bestens an. Unaufgefordert sangen die begeisterten Nachtschwärmer den Refrain des Klassikers "Da Doo Ron Ron" der einstigen amerikanischen Girlgroup The Crystals mit.

Obwohl das Trio der "Heuschnupfen" eine einzigartige Symbiose mit elektrischer Musik, Samples und Blasinstrument unter ihrem mit Luft aufgeblasenen Folienzelt bot, wollte auf dem historischen Marktplatz und vor dem illuminierten Rathaus keine richtige Party-Stimmung aufkommen.

Die im Vorfeld angepriesene Traumwelt aus Licht, Form und Klang durch Licht- und Filmprojektionen der Künstler Frank Fierke und Diet Ralphs erwies sich als wenig anziehend. Nach kurzem Aufenthalt wanderten die Besucher wieder in Richtung Schramberger Straße und Markthalle ab, wo der Bär steppte.

Reger Betrieb herrschte auf den Terrassen der Lokale Kaffeebohne und Sonne, am Apotheken-Museum, und auch im "Museum am Markt" gingen die Gäste ständig ein und aus und interessierten sich für die Schiltacher Geschichte. Die Stadtführer Wolfgang Tuffentsammer und Flößer-Experte Thomas Kipp nahmen Gäste mit auf eine kleine Wanderung zum Thema Flößerei, die mit einem kühlen Flößerbier einen Abschluss fand.

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