Neues Schulleitungsteam (von links): Schulleiter Jochen Lindner, Abteilungsleiter Thomas Frietsch, die Abteilungsleiterinnen Sabine Scholl und Verena Vernet und der stellvertretende Schulleiter Holger Steimle Foto: Heinrich-Schickhardt-Schule

Die Heinrich-Schickhardt-Schule in Freudenstadt hat einen neuen Schulleiter: Jochen Lindner hat zuletzt die gewerbliche und hauswirtschaftliche Schule in Horb geleitet.

Mit Beginn des neuen Jahres hat die Heinrich-Schickhardt-Schule (HSS) Freudenstadt einen neuen Schulleiter gewonnen – und zugleich einen alten Bekannten: Jochen Lindner wurde zum 31. Dezember offiziell mit der Leitung der Schule beauftragt. Am 8. Januar fand die feierliche Begrüßung statt, wie die Schule mitteilt.

 

Für Jochen Lindner ist es eine Rückkehr an eine Schule, die ihn über viele Jahre geprägt hat. Bereits 1999 kam er aus Karlsruhe nach Freudenstadt und begann seinen Dienst an der HSS. Hier war er unter anderem als stellvertretender Schulleiter tätig, bevor er 2011 die Leitung einer beruflichen Schule in Horb übernahm.

Nach 14,5 Jahren kehrt er nun an seine frühere Wirkungsstätte zurück – an eine Schule, die ihm vertraut ist und sich zugleich stark weiterentwickelt hat.

Schule zuletzt unter kommissarischer Leitung

In den vergangenen vier Monaten ohne feste Schulleitung sei die HSS zuverlässig und engagiert geführt worden, heißt es weiter in der Mitteilung. Der stellvertretende Schulleiter Holger Steimle habe gemeinsam mit dem erweiterten Schulleitungsteam und weiteren Kollegen einen reibungslosen und erfolgreichen Schulbetrieb sichergestellt.

Jochen Lindner dankte allen Beteiligten ausdrücklich für dieses große Engagement. „Es ist für mich eine alte und zugleich neue Schule“, beschreibt Lindner seine Rückkehr. Rund 75 Prozent des Kollegiums seien inzwischen neu, was er als Chance für Weiterentwicklung und neue Impulse verstehe.

Lindner versteht sich als Brückenbauer

Erfahrungsgemäß seien etwa zehn Jahre eine gute Zeitspanne für nachhaltige Schulentwicklung – an seiner bisherigen Station in Horb seien es sogar 14,5 Jahre gewesen. Nun beginne ein neues Kapitel in Freudenstadt.

Als Schulleiter versteht sich Jochen Lindner als „Brückenbauer“. Sein Ziel ist es, gemeinsam mit allen Beteiligten ein hochwertiges und zukunftsfähiges Bildungsangebot für den Landkreis zu gestalten. In seiner Funktion als geschäftsführender Schulleiter der beruflichen Schulen des Landkreises legt er besonderen Wert auf Vernetzung, Kooperation und schulübergreifende Zusammenarbeit. Seine persönliche Vision für die Schule fasst er schlicht zusammen: „Lachend rein, lachend raus.“ Schule solle ein Ort sein, an dem sich Schüler und Lehrkräfte wohlfühlen und an dem sie gerne lernen und arbeiten.